| Matthias Andreas Benkard | 73c5dba | 2026-07-13 21:42:38 +0200 | [diff] [blame] | 1 | ╔══════════════════════════════════════════════════════════════════════════════╗ |
| 2 | ║ ║ |
| 3 | ║ V E R Z E I C H N I S D E R F A S S U N G E N ║ |
| 4 | ║ des Softwareerzeugnisses „ÄndGgner“ ║ |
| 5 | ║ (Werkzeug zur Erstellung von Synopsen für Änderungsgesetze) ║ |
| 6 | ║ ║ |
| 7 | ╚══════════════════════════════════════════════════════════════════════════════╝ |
| 8 | |
| 9 | Vorbemerkung zur Führung dieses Verzeichnisses |
| 10 | ────────────────────────────────────────────── |
| 11 | (1) Dieses Verzeichnis dokumentiert nach Maßgabe der nachstehenden Bestimmungen |
| 12 | den jeweiligen Stand des Quelltextes des vorbezeichneten Erzeugnisses. |
| 13 | (2) Für jeden Kalendertag, an dem Änderungen am Quelltext vorgenommen werden, ist |
| 14 | ein gesonderter Abschnitt nach dem Muster der nachfolgenden Fassungen anzu- |
| 15 | legen; die Abschnitte sind in absteigender zeitlicher Reihenfolge (jüngste |
| 16 | Fassung zuerst) zu führen. |
| 17 | (3) Die Änderungen sind in sachlich gegliederter Form, unter fortlaufender |
| 18 | Nummerierung und unter Angabe der betroffenen Bestandteile (Klassen, Dateien) |
| 19 | zu bezeichnen. Maßgeblich ist die im Handbuch der Rechtsförmlichkeit nieder- |
| 20 | gelegte Ausdrucksweise entsprechend. |
| 21 | |
| 22 | |
| 23 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | 74a84c5 | 2026-08-16 06:08:42 +0200 | [diff] [blame^] | 24 | Fassung vom 15. August 2026, |
| 25 | zuletzt geändert durch die am 15. August 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 26 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 27 | |
| 28 | Das Erzeugnis hat die mehrschrittige Umnummerierungssequenz bislang als eine ihm |
| 29 | wesenseigene Grenze behandelt und ihre Folgeänderungen dem Abschnitt „Manuell |
| 30 | prüfen“ zugewiesen. Die Prüfung des bayerischen Belegfalls (Art. 56 des |
| 31 | Bayerischen Jagdgesetzes, Neunummerierung des Bußgeldkatalogs durch § 1 Nr. 48 |
| 32 | des Gesetzes vom 31. März 2026) hat ergeben, dass es sich um keine Grenze der |
| 33 | Sache, sondern um drei voneinander unabhängige Mängel gehandelt hat. Sie werden |
| 34 | mit dieser Fassung behoben. |
| 35 | |
| 36 | |
| 37 | Artikel 1 |
| 38 | Ordnung der Anwendung nach Schritten |
| 39 | |
| 40 | (1) Der Anwender (BefehlAnwender) faltet die Befehlsliste vor der Anwendung zu |
| 41 | einer Liste von Schritten auf; ein Verbund (Sammelbefehl) liefert je |
| 42 | Teilbefehl einen Schritt, jeder andere Befehl einen einzigen. Geordnet |
| 43 | werden fortan die Schritte, protokolliert wird unverändert je Befehl. |
| 44 | |
| 45 | (2) Der Grund der Trennung ist folgender: Ein Verbund aus einer Umnummerierung |
| 46 | und einer Begleitänderung trägt zwei gegenläufige zeitliche Ansprüche. Die |
| 47 | Umnummerierung gehört vor denjenigen Befehl, der ihre Bezeichnung neu |
| 48 | besetzt; die Begleitänderung gehört an ihre Stelle im Dokument, denn sie |
| 49 | setzt die vorangegangenen Punkte als vollzogen voraus. Bislang setzte sich |
| 50 | der erste Anspruch für die ganze Einheit durch und zog die Begleitänderung |
| 51 | mit sich; sie traf dann auf einen Stand, den das Änderungsgesetz nicht |
| 52 | voraussetzt. |
| 53 | |
| 54 | (3) Die Ordnungsregel selbst bleibt unverändert („wer eine Bezeichnung räumt, |
| 55 | kommt vor demjenigen, der sie neu besetzt“), wird aber nunmehr vollständig |
| 56 | durchgesetzt: Vor jedem Schritt laufen erst diejenigen Schritte, die ihm |
| 57 | eine Bezeichnung räumen, und vor diesen wiederum die ihren. Eine ringförmige |
| 58 | Abhängigkeit bricht ab; die beteiligten Schritte behalten dann ihre |
| 59 | Dokumentreihenfolge. |
| 60 | |
| 61 | |
| 62 | Artikel 2 |
| 63 | Erkennung der abgekürzten lokativen Folgeklausel |
| 64 | |
| 65 | Das Muster der lokativen Klausel (BefehlErkenner) schloss mit einer Wortgrenze. |
| 66 | Hinter einem abgekürzten Bezeichnungswort steht jedoch bereits der |
| 67 | Abkürzungspunkt, und zwischen ihm und dem folgenden Leerzeichen liegt keine |
| 68 | Wortgrenze; der Klausel entging deshalb jede Kurzform („in Abs. 2 …“, „in |
| 69 | Buchst. b …“). An die Stelle der Wortgrenze tritt die Bedingung, dass kein |
| 70 | Buchstabe folgt. |
| 71 | |
| 72 | |
| 73 | Artikel 3 |
| 74 | Auflösung der Aufzählungseinheit ohne eigenen Text |
| 75 | |
| 76 | Der Stellenaufloeser (StellenAufloeser) verlangte hinter der Aufzählungsmarke |
| 77 | Text auf derselben Zeile. Eine Einheit, die sich vollständig in ihre |
| 78 | Untergliederung ergießt, führt ihre Marke aber allein auf der Zeile (Art. 56 |
| 79 | Abs. 2 Nr. 12 des Bayerischen Jagdgesetzes, darunter nur die Buchstaben a und |
| 80 | b); sie galt deshalb als nicht auffindbar. Der Text hinter der Marke ist fortan |
| 81 | wahlfrei. |
| 82 | |
| 83 | |
| 84 | Schlussbestimmung |
| 85 | |
| 86 | (1) Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle |
| 87 | (dreihundertvier an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung |
| 88 | (mvnw verify) bestätigt worden. |
| 89 | |
| 90 | (2) Der bayerische Belegfall weist nunmehr sämtliche einhundertvierundfünfzig |
| 91 | Anweisungen als angewandt aus (zuvor einhunderteinundfünfzig); die |
| 92 | Ausschussfassung der Beschlussempfehlung zum Gebäudeenergiegesetz weist |
| 93 | achtundsechzig statt siebenundsechzig aus. Die übrigen Bezugszahlen des |
| 94 | Bundes und der Länder sind unverändert geblieben. |
| 95 | |
| 96 | (3) Nicht behoben ist die Stellung eines eingefügten Blocks: Die Anweisung „Nach |
| 97 | Nr. 4 werden die folgenden Nrn. 5 bis 7 eingefügt“ (Art. 56 Abs. 1 des |
| 98 | Bayerischen Jagdgesetzes) wird angewandt, ihr Block tritt aber an das Ende |
| 99 | des Absatzes statt hinter die Nummer 4; ebenso verbleibt der leere |
| 100 | Platzhalter „7. (aufgehoben)“ der Altfassung zwischen den Nummern 9 und 10. |
| 101 | Beides bestand schon vor dieser Fassung und ist im Belegfall festgehalten. |
| 102 | |
| 103 | (4) Ferner ist festgehalten: Die Heilung doppelter Leerzeichen nach einer |
| 104 | Streichung (BefehlAnwender) wirkt auf den gesamten Zieltext und verkürzt |
| 105 | dabei die Einrückung der Aufzählungszeilen. Auch dies bestand schon zuvor. |
| 106 | |
| 107 | |
| 108 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | 7235b34 | 2026-08-14 18:58:25 +0200 | [diff] [blame] | 109 | Fassung vom 14. August 2026, |
| 110 | zuletzt geändert durch die am 14. August 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 111 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 112 | |
| 113 | Das Erzeugnis nimmt bislang zwei Sorten von Änderungsdokumenten entgegen und |
| 114 | behandelt sie gleich: verkündete Artikelgesetze und Gesetzentwürfe. Damit fehlt |
| 115 | ihm die zweite Hälfte des Gesetzgebungsverfahrens — die Dokumente, die einen |
| 116 | Entwurf ändern statt ein Gesetz. Diese Fassung führt den Begriff der Dokumentart |
| 117 | ein, wendet Änderungsanträge auf den Entwurf an, auf den sie zielen, und trennt |
| 118 | die Spalten einer Zusammenstellung. |
| 119 | |
| 120 | |
| 121 | Artikel 1 |
| 122 | Erkennung der Dokumentart |
| 123 | |
| 124 | (1) Die Art eines Änderungsdokuments wird nunmehr aus seinem Kopf erschlossen |
| 125 | (DokumentErkenner, DokumentArt, DokumentKopf). Unterschieden werden das |
| 126 | verkündete Artikelgesetz, der Gesetzentwurf, der Änderungsantrag, die |
| 127 | Beschlussempfehlung sowie das Dokument ohne Änderungsbefehle |
| 128 | (Entschließungsantrag, schlichter Antrag, Plenarprotokoll, Bericht). |
| 129 | |
| 130 | (2) Maßgeblich ist allein der Text; der Dateiname bleibt außer Betracht. Die |
| 131 | Beispieldaten belegen die Notwendigkeit: Die Datei mit dem Namen |
| 132 | „BT-Drs-21-7071_Beschlussempfehlung.pdf“ enthält einen Entschließungsantrag. |
| 133 | |
| 134 | (3) Die Erkennung arbeitet auf dem unbereinigten Extraktionstext, da der |
| 135 | Textbereiniger gerade diejenigen Drucksachenköpfe entfernt, aus denen Art und |
| 136 | Nummer hervorgehen. Erfasst werden dabei auch die eigene Drucksachennummer und |
| 137 | die Nummern der in Bezug genommenen Drucksachen. |
| 138 | |
| 139 | (4) Ein Dokument ohne Änderungsbefehle wird übergangen und in der Synopse |
| 140 | gemeldet; bisher führte es stillschweigend zu keinem Befehl. |
| 141 | |
| 142 | (5) Ist an einer Synopse ein Entwurf, ein Antrag oder eine Beschlussempfehlung |
| 143 | beteiligt, so trägt sie den Hinweis, dass sie eine Entwurfsfassung und nicht |
| 144 | geltendes Recht zeigt (HtmlRenderer). Die Quellenzeile nennt je Datei die |
| 145 | erkannte Art. |
| 146 | |
| 147 | (6) Die Grenze des Begründungsteils wird für Entwürfe und Anträge um die dort |
| 148 | üblichen Überschriften erweitert („A. Allgemeiner Teil“, „Zu Artikel 1“); für |
| 149 | verkündete Gesetze bleibt es bei der schlichten Marke, damit ein Gesetzblatt |
| 150 | nicht an einem gleichlautenden Wort abbricht (AenderungsgesetzParser). |
| 151 | |
| 152 | |
| 153 | Artikel 2 |
| 154 | Änderungsanträge |
| 155 | |
| 156 | (1) Ein Änderungsantrag ändert nicht das Stammgesetz, sondern eine Drucksache. |
| 157 | Sein Rahmensatz benennt daher zwei Ebenen zugleich: die Stelle in der Drucksache |
| 158 | und die Stelle in dem Text, den der dort stehende Befehl zitiert. Beide werden |
| 159 | gesondert geführt (AenderungsantragParser mit den Sätzen DrucksachenStelle und |
| 160 | MetaBefehl); die Drucksachenstelle wird bewusst nicht als Stelle modelliert, da |
| 161 | diese eine Fundstelle im Gesetz bezeichnet und ein anderes Bezugssystem meint. |
| 162 | |
| 163 | (2) Die Befehle werden auf den Lineartext des Entwurfs angewandt |
| 164 | (EntwurfsPatcher). Der Gesetzesanwender bleibt unberührt: Ein Entwurf ist kein |
| 165 | Gesetz, sondern eine Folge von Befehlen, deren Zitate erst künftig Gesetz werden |
| 166 | sollen; der Antrag greift in eben diese Zitate ein. |
| 167 | |
| 168 | (3) Bei der Suche nach der Drucksachenstelle werden die Zitate zeichengleich |
| 169 | ausgeblendet. Andernfalls gälten die Aufzählungen des zitierten Gesetzestextes |
| 170 | („1. Haarwild:“) als Gliederungspunkte der Drucksache und ließen den gesuchten |
| 171 | Punkt vorzeitig enden. |
| 172 | |
| 173 | (4) Welcher Entwurf gemeint ist, entscheidet die vom Antrag genannte |
| 174 | Drucksachennummer, nicht die Reihenfolge der Argumente (Pipeline). Fehlt der |
| 175 | Entwurf, bleibt der Antrag unangewandt und wird gemeldet; eine ersatzweise |
| 176 | Anwendung auf das Stammgesetz unterbleibt, da die Stellenangaben auf die |
| 177 | Drucksache zielen. |
| 178 | |
| 179 | (5) Erkannt wird die elliptische Antragsform, die das Hilfsverb nur einmal in |
| 180 | der Beschlussformel führt („In Nr. 1.29 die Angabe „,“ am Ende durch die Angabe |
| 181 | „;“ ersetzt.“). Das fehlende Hilfsverb wird an der Stelle ergänzt, an der es im |
| 182 | vollständigen Satz stünde (BefehlErkenner). |
| 183 | |
| 184 | (6) Das allgemeine Ersetzungsmuster lässt nunmehr den Zusatz „am Ende“ zwischen |
| 185 | Ziel und „durch“ zu und führt ihn als solchen. Bisher kannte diesen Zusatz nur |
| 186 | das Muster für Satzzeichen. |
| 187 | |
| 188 | (7) Der Stellenparser nimmt gestufte Nummern an („Nr. 1.29“), wie sie in |
| 189 | dezimal durchgezählten Listen vorkommen. |
| 190 | |
| 191 | |
| 192 | Artikel 3 |
| 193 | Zusammenstellung einer Beschlussempfehlung |
| 194 | |
| 195 | (1) Die Zusammenstellung stellt links den Entwurf und rechts die Beschlüsse des |
| 196 | Ausschusses gegenüber. Anders als beim alten Bundesgesetzblatt und beim Gesetz- |
| 197 | und Verordnungsblatt für Berlin stehen die Spalten nicht nacheinander im |
| 198 | Inhaltsstrom, sondern zeilenweise verschränkt; sie werden daher erstmals anhand |
| 199 | der Koordinaten getrennt (FontgroessenFilter, PatchTextExtraktor). |
| 200 | |
| 201 | (2) Geschnitten wird an der Blattmitte, jedoch nur dort, wo ein tatsächlicher |
| 202 | Spaltensteg vorliegt. Eine über die Blattmitte durchlaufende Zeile ist |
| 203 | ganzseitenbreit (Vorblatt, Bericht, Seitenkopf); sie bleibt ungeschnitten und |
| 204 | wird der linken Spalte zugeschlagen, damit sie genau einmal erscheint. |
| 205 | |
| 206 | (3) Der gesperrt gesetzte Vermerk der Ausschussspalte wird auf seine Normalform |
| 207 | gebracht, der laufende Spaltenkopf als Kolumnentitel entfernt (TextBereiniger). |
| 208 | |
| 209 | (4) Die Auflösung der rechten Spalte unterbleibt einstweilen. Sie druckt |
| 210 | Unverändertes nicht ab, sondern vermerkt es — und zwar nicht nur je |
| 211 | Gliederungspunkt, sondern auch zeilenweise innerhalb zitierter Blöcke. Die |
| 212 | rechte Spalte ist damit für sich genommen kein vollständiges Dokument; ihre |
| 213 | Anführungszeichen gehen nicht auf. Eine Auflösung über die Gliederungspfade |
| 214 | allein wurde erprobt und ist daran gescheitert; erforderlich ist die zeilenweise |
| 215 | Zuordnung beider Spalten über ihre gemeinsame Grundlinie im Satzspiegel. Bis |
| 216 | dahin wird eine Beschlussempfehlung erkannt und unter Angabe des Grundes |
| 217 | übergangen, verbunden mit dem Hinweis auf die Drucksachennummer des Entwurfs, |
| 218 | der sich stattdessen eignet. |
| 219 | |
| 220 | |
| 221 | Artikel 4 |
| 222 | Prüffälle |
| 223 | |
| 224 | (1) Es treten hinzu: die Einordnung von zwölf Beispieldokumenten nach ihrer Art |
| 225 | (DokumentErkennerTest), das Lesen und Anwenden eines Änderungsantrags |
| 226 | (AenderungsantragParserTest, EntwurfsPatcherTest) sowie vier Fälle in |
| 227 | EndToEndTest — der Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum bayerischen |
| 228 | Jagdgesetz (Ltg.-Drs. 19/10365), die Unberührtheit des Stammgesetzes durch |
| 229 | ebendiesen Antrag, die Spaltentrennung der Zusammenstellung zur Drucksache |
| 230 | 20/7619 und die Behandlung eines Entschließungsantrags. |
| 231 | |
| 232 | (2) Der Antragsfall belegt beides: Der Antrag streicht den Goldschakal aus der |
| 233 | Artenliste des neuen § 18 der Ausführungsverordnung und schließt die Aufzählung |
| 234 | mit einem Semikolon ab; die Synopse des Bayerischen Jagdgesetzes bleibt dabei |
| 235 | zu Recht unverändert, weil der Antrag auf einen Paragraphen des Entwurfs zielt, |
| 236 | der die Verordnung und nicht das Gesetz ändert. |
| 237 | |
| 238 | (3) Die Spaltentrennung wird daran gemessen, dass die linke Spalte der |
| 239 | Zusammenstellung Befehl für Befehl den Regierungsentwurf ergibt, aus dem sie |
| 240 | gebaut ist (117 Befehle, wie aus Drucksache 20/6875). |
| 241 | |
| 242 | |
| 243 | Artikel 5 |
| 244 | Handbuch |
| 245 | |
| 246 | Das Handbuch (README.adoc) erhält den Abschnitt „Quellformate: Gesetz, Entwurf, |
| 247 | Antrag“. Die bisherige Angabe, Meta-Änderungen an Drucksachen seien bewusst |
| 248 | nicht abgedeckt, entfällt. Das Hinweisfeld der Web-Anwendung nennt die nunmehr |
| 249 | zulässigen Dokumentarten. |
| 250 | |
| 251 | |
| 252 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | c86a73a | 2026-07-26 08:02:10 +0200 | [diff] [blame] | 253 | Fassung vom 26. Juli 2026, |
| 254 | zuletzt geändert durch die am 26. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 255 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 256 | |
| 257 | Der zweispaltige Belegfall Berlin (Gesetz zur Änderung des Allgemeinen |
| 258 | Sicherheits- und Ordnungsgesetzes und des LAF-Errichtungsgesetzes vom 3. Juni |
| 259 | 2026, GVBl. S. 234) wird untersucht. Der Befund widerlegt die bisherige Annahme: |
| 260 | Die Reihenfolge des Inhaltsstroms ist bereits die Lesereihenfolge; eine |
| 261 | koordinatenbasierte Spaltenerkennung ist nicht erforderlich. Die tatsächlichen |
| Matthias Andreas Benkard | 8177701 | 2026-07-26 08:53:10 +0200 | [diff] [blame] | 262 | Hindernisse liegen anderswo — davon werden vier behoben. Von den sechs Befehlen |
| 263 | des Heftes werden danach fünf erkannt. |
| Matthias Andreas Benkard | c86a73a | 2026-07-26 08:02:10 +0200 | [diff] [blame] | 264 | |
| 265 | |
| 266 | Artikel 1 |
| 267 | Eingebettetes Rahmenziel in Paragraphenform |
| 268 | |
| 269 | Der Änderungsgesetz-Parser (AenderungsgesetzParser) übernahm ein in der |
| 270 | Änderungsformel selbst genanntes Ziel („§ 2 Satz 1 des Gesetzes zur Errichtung |
| 271 | eines Landesamtes … wird wie folgt geändert:“) nicht als Kontext der |
| 272 | nachfolgenden Gliederungspunkte. Ursache war die vordere Wortgrenze des Musters |
| 273 | EINGEBETTETES_ZIEL: „§“ ist selbst kein Wortzeichen, eine Wortgrenze davor |
| 274 | verlangte also ein vorangehendes Wortzeichen. Der §-Zweig des Musters war damit |
| 275 | unerreichbar und allein der bayerische „Art.“-Zweig wirksam. An die Stelle der |
| 276 | Wortgrenze tritt nunmehr die Bedingung, dass kein Buchstabe und keine Ziffer |
| 277 | vorangeht. |
| 278 | |
| 279 | |
| 280 | Artikel 2 |
| 281 | Laufender Seitenkopf des Gesetz- und Verordnungsblatts für Berlin |
| 282 | |
| 283 | Der laufende Seitenkopf des GVBl. für Berlin („235Gesetz- und Verordnungsblatt |
| 284 | für Berlin 82. Jahrgang Nr. 17 11. Juni 2026“) steht im Inhaltsstrom nicht auf |
| 285 | einer eigenen Zeile, sondern klebt samt Seitenzahl mitten im Fließtext der |
| 286 | folgenden Spalte. Er ist deshalb nicht als Kolumnentitel zu entfernen, sondern |
| 287 | aus dem laufenden Text herauszuschneiden (TextBereiniger, Muster |
| 288 | GVBL_BERLIN_KOPF). |
| 289 | |
| 290 | |
| 291 | Artikel 3 |
| 292 | Prüffall Berlin |
| 293 | |
| 294 | Ein Test bis einschließlich der Befehlserkennung tritt hinzu |
| 295 | (EndToEndTest.asogLafAendGBerlin). Er hält das Ergebnis des Spaltenspikes fest — |
| 296 | die Befehle beider Artikel stehen unverschränkt in Lesereihenfolge — und prüft, |
| 297 | dass die beiden Punkte des Artikels 2 ihr Ziel aus der Änderungsformel erben. |
| 298 | |
| 299 | Ein voller Akzeptanztest ist nicht möglich: gesetze.berlin.de ist wie das |
| Matthias Andreas Benkard | 8177701 | 2026-07-26 08:53:10 +0200 | [diff] [blame] | 300 | schleswig-holsteinische Portal eine anmeldepflichtige juris-Anwendung. |
| 301 | |
| 302 | |
| 303 | Artikel 4 |
| 304 | Unnummerierte, benannte Anlagen |
| 305 | |
| 306 | Ein Gesetz mit einer einzigen Anlage benennt sie nach der Vorschrift, zu der sie |
| 307 | gehört („Die Anlage zu § 2 Absatz 4 Satz 1“). Der Stellenparser (StellenParser) |
| 308 | verlangte hinter „Anlage“ stets eine Nummer und wies solche Angaben zurück; der |
| 309 | Rahmenbefehl des Artikels 1 blieb deshalb unerkannt und seine Unterpunkte ohne |
| 310 | Kontext. Die Anlage trägt nunmehr — wie der „Anhang“ — die Bezeichnung „Anlage“. |
| 311 | Der benennende Zusatz wird übersprungen: Er reicht bis zum Ende der |
| 312 | Stellenangabe, und würde er mitgelesen, so läse der Parser das darin genannte |
| 313 | „§ 2“ als Änderungsziel und änderte die falsche Norm. |
| 314 | |
| 315 | Damit ist zugleich die Annahme der Fassung vom 26. Juli 2026 richtigzustellen: |
| 316 | Anlagen sind als Änderungsziel unterstützt (im gii-XML sind sie eigene Normen, |
| 317 | Stelle.anlagenEnbez() löst sie auf). Offen bleibt allein, dass der |
| 318 | Landesrecht-Textparser keine Anlagen-Normköpfe kennt, eine handgepflegte |
| 319 | Stammfassung also keine Anlage tragen kann. |
| 320 | |
| 321 | |
| 322 | Artikel 5 |
| 323 | Steuerzeichen und zerrissene Befehlsvokabeln |
| 324 | |
| 325 | Der Textbereiniger (TextBereiniger) entfernt nunmehr C0-Steuerzeichen außer |
| 326 | Tabulator und Zeilenumbruch (Muster STEUERZEICHEN). Im GVBl. für Berlin trägt |
| 327 | der Einzug der Aufzählungsglieder ein U+0007; es steht unsichtbar vor dem Befehl |
| 328 | und ließ dessen Zeilenanfangs-Anker ins Leere greifen. Ebenso werden |
| 329 | Befehlsvokabeln zusammengeführt, die der amtliche Satz durch ein Leerzeichen |
| 330 | zerreißt („ein gefügt“ statt „eingefügt“) — beschränkt auf Fügungen, die als |
| 331 | Wortfolge im Deutschen nicht vorkommen. |
| 332 | |
| 333 | Von den vier Befehlen des Artikels 1 werden damit drei erkannt. Der vierte |
| 334 | bestimmt die Einfügestelle über einen Wortanker („Vor den Wörtern „Aus dem |
| 335 | Bereich Verkehr:“ wird folgender Absatz 5 eingefügt“); eine Struktureinfügung |
| 336 | trägt bislang nur eine Stellenangabe. Beides ist in |
| 337 | sampledata/Landesrecht-Beispiele.adoc vermerkt. |
| Matthias Andreas Benkard | c86a73a | 2026-07-26 08:02:10 +0200 | [diff] [blame] | 338 | |
| 339 | |
| 340 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | 519c1e7 | 2026-07-25 09:11:56 +0200 | [diff] [blame] | 341 | Fassung vom 25. Juli 2026, |
| 342 | zuletzt geändert durch die am 25. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 343 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 344 | |
| Matthias Andreas Benkard | 35e90f4 | 2026-07-25 10:00:36 +0200 | [diff] [blame] | 345 | Der Abschluss der sechsten und der Beginn der siebten Ertüchtigungswelle: Zwei |
| 346 | weitere Belegfälle treten hinzu. |
| 347 | |
| 348 | Schleswig-Holstein (Artikel 1 bis 4): das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur |
| 349 | Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften vom 26. März 2026 (GVOBl. Schl.-H. |
| 350 | 2026/27). Es führt drei bislang unbekannte Eigenheiten ein — den laufenden Seiten- |
| 351 | kopf des GVOBl. Schleswig-Holstein, hochgestellte Fußnotenmarker an den Artikel- |
| 352 | Überschriften und einen Flattersatz, in dem die geometrische Randerkennung |
| 353 | versagt. Ein voller Akzeptanztest bleibt vorerst aus, weil die konsolidierte |
| 354 | Gemeindeordnung aus freien Quellen nicht in der maßgeblichen Fassung zu |
| 355 | beschaffen ist. |
| 356 | |
| 357 | Nordrhein-Westfalen (Artikel 5 bis 7): Artikel 3 des 22. Rundfunkänderungsgesetzes |
| 358 | vom 24. März 2026 (GV. NRW. S. 202) ändert das Telemedienzuständigkeitsgesetz. |
| 359 | Alle vier Befehle werden erkannt und angewandt; das Ergebnis ist gegen die |
| 360 | amtliche Fassung vom 1. April 2026 abgeglichen. Dazu werden die Trennung von |
| 361 | Kurztitel und Abkürzung im Klammerzusatz und eine Strukturgrenze für unbalancierte |
| 362 | Anführungszeichen nötig. |
| Matthias Andreas Benkard | 519c1e7 | 2026-07-25 09:11:56 +0200 | [diff] [blame] | 363 | |
| Matthias Andreas Benkard | 83ba9f0 | 2026-07-25 10:35:45 +0200 | [diff] [blame] | 364 | Schließlich (Artikel 8 bis 10) werden die beiden niedersächsischen Einfügeformen |
| 365 | ertüchtigt, die bislang als Grenze dokumentiert waren; das Niedersächsische |
| 366 | ELER-Fördergesetz wird damit ohne Rest umgesetzt. |
| 367 | |
| Matthias Andreas Benkard | 519c1e7 | 2026-07-25 09:11:56 +0200 | [diff] [blame] | 368 | |
| 369 | Artikel 1 |
| 370 | Seitenkopf des Gesetz- und Verordnungsblatts für Schleswig-Holstein |
| 371 | |
| 372 | Der Textbereiniger (TextBereiniger.istKolumnentitel) entfernt nunmehr auch den |
| 373 | zweizeiligen Titelkopf und den laufenden Seitenkopf des Gesetz- und Verordnungs- |
| 374 | blatts für Schleswig-Holstein („Gesetz- und Verordnungsblatt für Schleswig- |
| 375 | Holstein“ nebst „2026/27 vom 30. März“, Muster GVOBL_SH_KOPF, GVOBL_SH_LAND und |
| 376 | GVOBL_SH_HEFT). Der laufende Kopf steht zwischen zwei Artikeln und klebte sonst |
| 377 | an der folgenden Artikel-Überschrift. |
| 378 | |
| 379 | |
| 380 | Artikel 2 |
| 381 | Fußnotenmarker an Artikel-Überschriften |
| 382 | |
| 383 | Schleswig-Holstein verweist an der Artikel-Überschrift eines Änderungsgesetzes |
| 384 | mit einer hochgestellten Ziffer auf die Gliederungsnummer-Fußnote am Seitenfuß |
| 385 | („Artikel 1 ¹)“). Solche Überschriften genügten dem Muster der Artikel-Teilung |
| 386 | (AenderungsgesetzParser.ARTIKEL_UEBERSCHRIFT) nicht. Der Textbereiniger streift |
| 387 | den Marker nunmehr ab (TextBereiniger.loeseArtikelFussnoten, Muster |
| 388 | ARTIKEL_FUSSNOTE) und trennt dabei eine in derselben Zeile stehende Einleitung |
| 389 | wieder ab. |
| 390 | |
| 391 | |
| 392 | Artikel 3 |
| 393 | Silbentrennung bei hartem Zeilenende |
| 394 | |
| 395 | Der Textbereiniger (TextBereiniger.verbindeUmbrueche) zog eine Silbentrennung am |
| 396 | Zeilenende bislang nie zusammen, wenn die geometrische Randerkennung des |
| 397 | Fontgrößenfilters ein hartes Zeilenende meldete. Im Flattersatz — wie ihn das |
| 398 | GVOBl. Schl.-H. verwendet — findet diese Erkennung jedoch keinen Ausrichtungs- |
| 399 | Cluster und stuft auch volle Zeilen als hart ein. Klebt der Trennstrich ohne |
| 400 | Trailing-Whitespace am Zeilenende, ist er deshalb nunmehr auch dort als |
| 401 | Silbentrennung zu lesen; bewusst gesetzte Suspensivstriche tragen den Trailing- |
| 402 | Whitespace des Extraktors und bleiben unberührt. |
| 403 | |
| 404 | |
| 405 | Artikel 4 |
| 406 | Belegfall Kommunalrecht-Änderungsgesetz Schleswig-Holstein |
| 407 | |
| 408 | Als weiterer Prüffall tritt ein Test bis einschließlich der Befehlserkennung |
| 409 | hinzu (EndToEndTest.kommunalrechtAendGSchleswigHolstein): Artikel 1 trifft die |
| 410 | Gemeindeordnung, Artikel 2 die Kreisordnung, Artikel 3 ein anderes Änderungs- |
| 411 | gesetz; je Zielgesetz wird genau ein Neufassungsbefehl („§ 34a Absatz 1 erhält |
| 412 | folgende Fassung“, „§ 29a Absatz 1 …“) erkannt, kein Befehl bleibt unbekannt. |
| 413 | Ein voller Akzeptanztest ist nicht möglich: Das Landesportal |
| 414 | gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de gibt seine Dokumentinhalte nur über eine |
| 415 | anmeldepflichtige Schnittstelle aus, und die letzte frei archivierte Gesamt- |
| 416 | ausgabe der Gemeindeordnung (14. November 2022) kennt den geänderten § 34a noch |
| 417 | nicht. Die Fundstelle ist in sampledata/Landesrecht-Beispiele.adoc vermerkt. |
| 418 | |
| 419 | |
| Matthias Andreas Benkard | 35e90f4 | 2026-07-25 10:00:36 +0200 | [diff] [blame] | 420 | Artikel 5 |
| 421 | Kurztitel und Abkürzung im Klammerzusatz |
| 422 | |
| 423 | Der Landesrecht-Textparser (LandesRechtTextParser) las den Klammerzusatz der |
| 424 | Titelzeile stets als Abkürzung. Landesgesetze führen dort jedoch häufig Kurztitel |
| 425 | und Abkürzung nebeneinander („(Telemedienzuständigkeitsgesetz – TMZ-Gesetz)“, |
| 426 | „(Gemeindeordnung – GO –)“), und das Änderungsgesetz zitiert das Stammgesetz mit |
| 427 | dem Kurztitel, nicht mit der Abkürzung; die Artikelauswahl |
| 428 | (AenderungsgesetzParser.betrifft) griff deshalb nicht. Der Parser trennt den |
| 429 | Klammerzusatz nunmehr am Gedankenstrich (Muster KURZTITEL_TRENNER) und führt den |
| 430 | Kurztitel als Kurzüberschrift des Gesetzes. |
| 431 | |
| 432 | |
| 433 | Artikel 6 |
| 434 | Strukturgrenze bei unbalancierten Anführungszeichen |
| 435 | |
| 436 | Der Zitatextraktor (ZitatExtraktor) schlug den gesamten Folgetext einem Zitat zu, |
| 437 | wenn im amtlichen Satz ein schließendes Anführungszeichen fehlte. Im 22. Rundfunk- |
| 438 | änderungsgesetz (Artikel 2 Nr. 11) ist das der Fall; das offene Zitat verschlang |
| 439 | dort die Artikel 3 bis 5, sodass überhaupt kein Änderungsbefehl mehr gefunden |
| 440 | wurde. Ein Änderungsgesetz zitiert jedoch nie über eine Artikel-Überschrift |
| 441 | hinweg. Der Extraktor schließt ein offenes Zitat deshalb vor einer Zeile, die nur |
| 442 | aus „Artikel N“ besteht, und meldet dies als Warnung. Zitierte Paragraphen bleiben |
| 443 | unberührt, weil das bayerische Landesrecht seine Normköpfe als „Art. N“ führt. |
| 444 | |
| 445 | |
| 446 | Artikel 7 |
| 447 | Belegfall Telemedienzuständigkeitsgesetz |
| 448 | |
| 449 | Als weitere Beispieldaten treten die konsolidierte Vorfassung des TMZ-Gesetzes |
| 450 | (sampledata/NRW/TMZ-Gesetz-alt.txt, kanonischer Klartext, Fassung vom 27. April |
| 451 | 2022 aus der Fassungshistorie von recht.nrw.de) und ein End-to-End-Akzeptanztest |
| 452 | (EndToEndTest.tmzGesetzAcceptance) hinzu: Von den vier Befehlen des Artikels 3 |
| 453 | werden alle angewandt — die Neufassung der Gesetzesüberschrift, die Neufassung des |
| 454 | § 1 Absatz 2, die Fundstellen-Ersetzung im Satzteil vor Nummer 1 des § 2 und die |
| 455 | Neufassung der Nummern 1 und 2 des § 2. Die Artikel 1, 2 und 4 desselben Heftes |
| 456 | (WDR-Gesetz, Landesmediengesetz, Siebzehnter Rundfunkänderungsstaatsvertrag |
| 457 | Ausführungsgesetz) werden zutreffend nicht gewählt. |
| 458 | |
| 459 | |
| Matthias Andreas Benkard | 83ba9f0 | 2026-07-25 10:35:45 +0200 | [diff] [blame] | 460 | Artikel 8 |
| 461 | Sachnummern mit Leerzeichen |
| 462 | |
| 463 | Niedersachsen zitiert eingeschobene Paragraphen mit einem Leerzeichen vor der |
| 464 | Sachnummer („§ 2 a“), die übrige Rechtssprache ohne („§ 2a“). Stellen- und |
| 465 | Ebenenparser erkannten die niedersächsische Form nicht. Der Textbereiniger zieht |
| 466 | sie nunmehr auf die kanonische Form zusammen (Muster SACHNUMMER_MIT_LEERZEICHEN); |
| 467 | ein folgender Aufzählungsmarker des Änderungsgesetzes („… nach § 8 c) In Absatz 2 |
| 468 | …“) bleibt ausgenommen. |
| 469 | |
| 470 | |
| 471 | Artikel 9 |
| 472 | Gliederungsbezogene Einfügung eines Paragraphen |
| 473 | |
| 474 | Der Befehlserkenner (BefehlErkenner) erkannte die Einfügung eines Paragraphen nur |
| 475 | in der ankergeführten Form („Nach § 12 wird der folgende § 13 angefügt“). Die |
| 476 | gliederungsbezogene Form „In Kapitel 4 wird nach § 12 der folgende neue § 13 |
| 477 | angefügt“ tritt hinzu (Muster STRUKTUR_EINFUEGUNG_IN_GLIEDERUNG); die |
| 478 | Gliederungsangabe nennt nur den Abschnitt, maßgeblich für die Position bleibt der |
| 479 | Anker. Zugleich wird das Beiwort „neu“ in beiden Formen zugelassen. |
| 480 | |
| 481 | |
| 482 | Artikel 10 |
| 483 | Vorrang der Umnummerierung vor der Neubesetzung |
| 484 | |
| 485 | Der Befehlsanwender (BefehlAnwender) wandte die Befehle stets in der Reihenfolge |
| 486 | des Änderungsgesetzes an. Besetzt eine Einfügung einen Paragraphen neu, dessen |
| 487 | bisheriger Träger erst durch einen nachfolgenden Befehl umnummeriert wird („In |
| 488 | Kapitel 4 wird nach § 12 der folgende neue § 13 angefügt“ vor „Der bisherige § 13 |
| 489 | wird § 14“), so führte das auf zwei Paragraphen gleicher Bezeichnung und die |
| 490 | Einfügung wurde zurückgewiesen. Das Wort „bisherig“ bezeichnet den Stand vor der |
| 491 | Änderung; die Umnummerierung geht der Neubesetzung sachlich voraus und wird |
| 492 | deshalb vorgezogen (BefehlAnwender.anwendungsReihenfolge). Protokolliert wird |
| 493 | weiterhin in der Reihenfolge des Änderungsgesetzes. |
| 494 | |
| 495 | |
| Matthias Andreas Benkard | 519c1e7 | 2026-07-25 09:11:56 +0200 | [diff] [blame] | 496 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | 3f81add | 2026-07-24 05:34:32 +0200 | [diff] [blame] | 497 | Fassung vom 24. Juli 2026, |
| 498 | zuletzt geändert durch die am 24. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 499 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 500 | |
| 501 | Die sechste Ertüchtigungswelle wird um den ersten nichtbayerischen Landesrecht- |
| 502 | Belegfall ergänzt: das paragraphengegliederte Sächsische Beamtenversorgungsgesetz |
| 503 | (SächsBeamtVG) in seiner Fassung vom 1. Februar 2025 nebst dem Gesetz zur Änderung |
| 504 | des SächsBeamtVG vom 13. April 2026 (SächsGVBl. S. 134). Alle fünf Befehle werden |
| 505 | erkannt und angewandt. Dazu wird der Landesrecht-Textparser um die in den meisten |
| 506 | Ländern übliche arabische Gliederungsform ertüchtigt und die Fußzeile der revosax- |
| 507 | Volltextausgabe als Kolumnentitel entfernt. |
| 508 | |
| 509 | |
| 510 | Artikel 1 |
| 511 | Arabische, schlüsselwort-erste Gliederungs-Überschriften |
| 512 | |
| 513 | Der Landesrecht-Textparser (LandesRechtTextParser) erkannte Gliederungs- |
| 514 | Überschriften bislang allein in der bayerischen Form „I. Abschnitt Titel“ (römische |
| 515 | Zählung, nachgestelltes Schlüsselwort). Die übrigen Länder gliedern in der Form |
| 516 | „Abschnitt 1“, „Unterabschnitt 2“, „Teil 3“ (arabische Zählung, vorangestelltes |
| 517 | Schlüsselwort, Titel auf der Folgezeile). Der Parser wird um ein entsprechendes |
| 518 | Muster (GLIEDERUNG_ARABISCH) ergänzt, das solche Überschriften — nach der |
| 519 | kanonischen Zusammenführung von Schlüsselwort, Nummer und Titel auf eine Zeile — |
| 520 | als Gliederungsgrenzen erkennt. Das bayerische Verhalten bleibt unberührt. |
| 521 | |
| 522 | |
| 523 | Artikel 2 |
| 524 | Fußzeile der revosax-Volltextausgabe |
| 525 | |
| 526 | Der Textbereiniger (TextBereiniger.istKolumnentitel) entfernt nunmehr auch die |
| 527 | Fußzeile der Volltextausgaben des sächsischen Rechtsportals revosax |
| 528 | („https://www.revosax.sachsen.de Fassung vom 13.04.2026 Seite 1 von 1“, Muster |
| 529 | REVOSAX_FUSS), die Herausgeber-URL, Fassungsdatum und Seitenangabe trägt. |
| 530 | |
| 531 | |
| 532 | Artikel 3 |
| 533 | Belegfall Sächsisches Beamtenversorgungsgesetz |
| 534 | |
| 535 | Als Beispieldaten treten die konsolidierte Vorfassung des SächsBeamtVG |
| 536 | (sampledata/Sachsen/SaechsBeamtVG-alt.txt, kanonischer Klartext, aus der |
| 537 | archivierten revosax-Volltextfassung abgeleitet) und ein End-to-End-Akzeptanztest |
| 538 | (EndToEndTest.saechsBeamtVgAcceptance) hinzu: Die Ersetzungen in § 47 (Einmalige |
| 539 | Unfallentschädigung) und die Neufassung des § 80 Absatz 1 Satz 2 (Allgemeine |
| 540 | Anpassung) werden vollständig angewandt, ohne Rest. |
| 541 | |
| 542 | |
| Matthias Andreas Benkard | 43e9161 | 2026-07-24 22:29:35 +0200 | [diff] [blame] | 543 | Artikel 4 |
| 544 | Normköpfe tragen keine ganzen Sätze |
| 545 | |
| 546 | Der Landesrecht-Textparser (LandesRechtTextParser) las einen am Zeilenanfang |
| 547 | stehenden Querverweis-Satz („§ 7 GAPInVeKoSG findet entsprechend Anwendung.“) als |
| 548 | Normkopf „§ 7“, wodurch die dazwischenliegenden Normen der Monotonie-Prüfung zum |
| 549 | Opfer fielen. Ein Normkopf trägt jedoch eine Überschrift, keinen ganzen Satz; |
| 550 | deshalb schließt das Normkopf-Muster nunmehr Titel aus, die auf einen Punkt enden. |
| 551 | |
| 552 | |
| 553 | Artikel 5 |
| 554 | Fußzeile und Herausgeberzeile des Niedersächsischen GVBl |
| 555 | |
| 556 | Der Textbereiniger (TextBereiniger.istKolumnentitel) entfernt nunmehr auch die |
| 557 | laufende Fußzeile des Niedersächsischen Gesetz- und Verordnungsblatts („Nds. GVBl. |
| 558 | 2026 Nr. 10 vom 4. Februar 2026 Seite 2“) und die Herausgeberzeile. Die zwischen |
| 559 | zwei Aufzählungsgliedern stehende Fußzeile hängte sich sonst an das voranstehende |
| 560 | Neufassungs-Zitat, sodass dessen Satzende-Anker nicht mehr griff. |
| 561 | |
| 562 | |
| 563 | Artikel 6 |
| 564 | Belegfall Niedersächsisches ELER-Fördergesetz |
| 565 | |
| 566 | Als weitere Beispieldaten treten die konsolidierte Fassung des seit 2022 |
| 567 | unveränderten NEFG (sampledata/Niedersachsen/NEFG-alt.txt, kanonischer Klartext, |
| 568 | aus dem zweispaltig gesetzten Nds. GVBl 2022 Nr. 33 abgeleitet) und ein |
| 569 | End-to-End-Akzeptanztest (EndToEndTest.nefgAcceptance) hinzu: Von den sieben |
| 570 | Befehlen werden fünf angewandt — darunter zwei Neufassungen „erhält folgende |
| 571 | Fassung“ (§ 1 Abs. 1, § 2), die Angaben-Ersetzung in § 1 Abs. 5, die |
| 572 | Wörter-Einfügung in § 6 Abs. 1 und die Umnummerierung § 13 → § 14. Zwei |
| 573 | Einfügeformen bleiben als „manuell prüfen“ stehen (bewusst dokumentierte Grenze): |
| 574 | die Einfügung eines §-Blocks mit durch Leerzeichen getrennter Sachnummer („§ 2 a“) |
| 575 | sowie die kapitelbezogene §-Block-Einfügung („In Kapitel 4 wird nach § 12 … |
| 576 | angefügt“). |
| 577 | |
| 578 | |
| Matthias Andreas Benkard | 3f81add | 2026-07-24 05:34:32 +0200 | [diff] [blame] | 579 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | c2b57de | 2026-07-19 10:15:00 +0200 | [diff] [blame] | 580 | Fassung vom 19. Juli 2026, |
| 581 | zuletzt geändert durch die am 19. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 582 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 583 | |
| 584 | In einer sechsten Ertüchtigungswelle wird das Erzeugnis über das bayerische |
| 585 | Landesrecht hinaus für das Landesrecht der übrigen Länder vorbereitet. Da diese |
| 586 | ihre Stammgesetze — anders als Bayern — in Paragraphen gliedern, wird der |
| 587 | bayerische Lader zu einem gemeinsamen Landesrecht-Lader verallgemeinert, der das |
| 588 | Sigel (§ oder Art.) je Norm aus dem Text ableitet; der Superskript-Modus folgt |
| 589 | nunmehr datengetrieben der Schreibweise des Stammgesetzes. Ferner wird die in |
| 590 | mehreren Ländern übliche Neufassungsform „erhält folgende Fassung“ erkannt. Als |
| 591 | Beispieldaten sind bereits Änderungsgesetze aus acht Ländern hinterlegt |
| 592 | (sampledata: Berlin, Schleswig-Holstein, Hessen, Niedersachsen, Baden-Württem- |
| 593 | berg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen); ihre konsolidierten Stammfassungen |
| 594 | und die dazugehörigen Akzeptanzfälle folgen in weiteren Fassungen dieser Welle. |
| 595 | |
| 596 | |
| 597 | Artikel 1 |
| 598 | Verallgemeinerung des bayerischen Laders zu einem Landesrecht-Lader |
| 599 | |
| 600 | Die Klassen BayRechtLoader und BayRechtTextParser (Paket gesetz.bayern) werden zu |
| 601 | LandesRechtLoader und LandesRechtTextParser (Paket gesetz.land) verallgemeinert. |
| 602 | Der Normkopf erkennt statt allein „Art. N“ nunmehr „§ N“ wie „Art. N“ und leitet |
| 603 | das Sigel je Norm aus dem Treffer ab (Norm.enbez), sodass die Gliederung des |
| 604 | jeweiligen Landes ohne ein eigenes Land-Merkmal folgt. Das Querverweis- |
| 605 | Schlüsselwort im Normkopf wird nur noch als ganzes Wort ausgeschlossen, damit ein |
| 606 | Normtitel wie „Satzungen“ nicht am Verweis-Wort „Satz“ scheitert; die |
| 607 | Juris-Abkürzung darf mehrteilig sein („(GO NRW)“). Das bayerische Verhalten |
| 608 | bleibt unverändert. |
| 609 | |
| 610 | |
| 611 | Artikel 2 |
| 612 | Datengetriebener Superskript-Modus aus der Stammfassung |
| 613 | |
| 614 | Ob ein Änderungsgesetz mit Erhalt der hochgestellten amtlichen Satznummern |
| 615 | extrahiert wird, richtet sich nicht mehr danach, ob das Stammgesetz als gii-XML |
| 616 | vorliegt, sondern danach, ob die geladene Stammfassung selbst amtliche Satznummern |
| 617 | am Satzanfang trägt (Superskript.traegtSatznummern). Damit erhalten das bayerische |
| 618 | Landesrecht und das niedersächsische Recht ihre Superskripte, das Bundesrecht und |
| 619 | die Länder ohne amtliche Satzzählung verwerfen sie wie bisher. |
| 620 | |
| 621 | |
| 622 | Artikel 3 |
| 623 | Erkennung der Neufassungsform „erhält folgende Fassung“ |
| 624 | |
| 625 | Der Befehlserkenner erkennt die Neufassung nunmehr auch in der in Schleswig- |
| 626 | Holstein und Niedersachsen üblichen Form „… erhält (erhalten) folgende Fassung:“, |
| 627 | neben der bisherigen Form „… wird (werden) wie folgt gefasst:“. Die Erweiterung |
| 628 | ist rein zusätzlich (Verb-Baustein NEUFASSUNG_VERB) und lässt die Muster des |
| 629 | Bundes- und des bayerischen Rechts unberührt. |
| 630 | |
| 631 | |
| 632 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 633 | Fassung vom 17. Juli 2026, |
| 634 | zuletzt geändert durch die am 17. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 635 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 636 | |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame] | 637 | Auf Grund eines gemeldeten Wiedergabefehlers wird der Textbereiniger um eine |
| 638 | geometrische Zeilenend-Klassifikation auf Basis von PDFBox-Koordinaten ergänzt; |
| 639 | ferner wird die Strukturierung hängend eingerückter Definitionslisten (z.B. im |
| 640 | UWG-Anhang) sowohl im PDF-Extraktor als auch im XML-Flattener vereinheitlicht. |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 641 | |
| Matthias Andreas Benkard | 65eff08 | 2026-07-18 12:24:32 +0200 | [diff] [blame] | 642 | Sodann wird das Erzeugnis in einer fünften Ertüchtigungswelle für das Landes- |
| 643 | recht des Freistaates Bayern ertüchtigt (Artikel 4 bis 10): Stammgesetze in |
| 644 | Artikel-Gliederung aus der konsolidierten Fassung von gesetze-bayern.de, |
| 645 | paragraphengegliederte Änderungsgesetze aus dem Bayerischen Gesetz- und |
| 646 | Verordnungsblatt und aus Landtags-Drucksachen, amtliche Satznummern als |
| 647 | Superskripte sowie die bayerischen Befehlsformen. Belegfall ist das Gesetz zur |
| 648 | Änderung des Bayerischen Jagdgesetzes und weiterer Rechtsvorschriften vom |
| 649 | 26. März 2026 (GVBl. S. 113) nebst Regierungsentwurf (Ltg-Drs. 19/9707). |
| 650 | |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 651 | |
| 652 | Artikel 1 |
| Matthias Andreas Benkard | f20828f | 2026-07-18 08:57:22 +0200 | [diff] [blame] | 653 | Geometrische Klassifikation der Zeilenenden nach Ausrichtungs-Clustern |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 654 | |
| 655 | Der Textbereiniger (TextBereiniger.verbindeUmbrueche) zog eine Zeile, die ohne |
| 656 | Leerraum am Ende mit einem Buchstaben schließt und deren Folgezeile klein |
| 657 | beginnt, bislang stets ohne Trennzeichen mit der Folgezeile zusammen, in der |
| 658 | Annahme, es handle sich um eine bei der PDF-Extraktion um den Bindestrich |
| 659 | gebrachte Silbentrennung. Diese Annahme trifft auf einen bewussten Wortgrenzen- |
| 660 | Umbruch (etwa das Stichwort einer hängend eingerückten Definition, wie er im |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame] | 661 | Anhang zum UWG vorkommt) nicht zu. Zur Behebung bestimmt der PDF-Vorverarbeiter |
| Matthias Andreas Benkard | f20828f | 2026-07-18 08:57:22 +0200 | [diff] [blame] | 662 | (FontgroessenFilter) das geometrische End-X jeder Zeile (unter Flush auch am |
| 663 | Seitenende, damit die letzte Zeile einer Seite nicht die erste der Folgeseite |
| 664 | verfälscht) und klassifiziert die Zeilenenden anhand von Ausrichtungs-Clustern |
| 665 | in einem Fenster von 20 Zeilen davor/danach: Ein Zeilenende ist weich, wenn |
| 666 | mindestens fünf Fensterzeilen (auf vier Punkt genau) gleich ausgerichtet enden |
| 667 | (Satzspiegelrand des Blocksatzes), und hart, wenn ein solcher Rand mindestens |
| 668 | zehn Punkt oberhalb des Zeilenendes verläuft — dort wäre noch Platz gewesen, |
| 669 | der Umbruch ist mithin gewollt. Cluster statt eines Fenster-Perzentils, weil am |
| 670 | Spaltenwechsel des zweispaltigen alten Bundesgesetzblatts beide Spaltenränder |
| 671 | in ein Fenster fallen; maßgeblich ist der Rand, an dem die Zeile selbst |
| 672 | ausgerichtet ist. Der Textbereiniger zieht markerlose Umbrüche nur noch bei |
| 673 | weichen Zeilenenden zusammen (in Ermangelung von Geometriedaten näherungsweise |
| 674 | nach Zeichenzahl wie bisher), nie jedoch vor einer Folgezeile, die mit einem |
| 675 | Aufzählungsmarker („d)“, „3.“) beginnt. |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 676 | |
| 677 | |
| 678 | Artikel 2 |
| Matthias Andreas Benkard | f20828f | 2026-07-18 08:57:22 +0200 | [diff] [blame] | 679 | Zusammenzug weicher und Erhaltung harter Umbrüche |
| 680 | |
| 681 | Nach den Einzelzusammenzügen fügt der Textbereiniger geometrisch weiche |
| 682 | Zeilenenden mit einem Leerzeichen zu Fließtext zusammen (Reflow); harte und |
| 683 | unklassifizierte Umbrüche bleiben erhalten. Nach der Bereinigung ist damit |
| 684 | jeder verbleibende Zeilenumbruch nach bester Einschätzung beabsichtigt, weshalb |
| 685 | die Zitat-Normalisierung des Befehlsanwenders (normalisiereZitatText) Umbrüche |
| 686 | nicht mehr zu Leerzeichen faltet. Ausgenommen vom Reflow sind Strukturzeilen |
| 687 | („Artikel 2“, „§ 19“, allein stehende Gliederungs-Bezeichnungen): Gleich |
| 688 | breite, zentrierte Überschriften in Serie bilden ein Schein-Cluster, der Parser |
| 689 | benötigt sie jedoch allein auf der Zeile. |
| 690 | |
| 691 | |
| 692 | Artikel 3 |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame] | 693 | Strukturierung und Normalisierung hängend eingerückter Definitionslisten |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 694 | |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame] | 695 | Damit die nunmehr erhaltenen hängenden Zeilenenden in Definitionslisten (wie |
| Matthias Andreas Benkard | f20828f | 2026-07-18 08:57:22 +0200 | [diff] [blame] | 696 | beim UWG-Anhang oder in § 2 IfSG) korrekt strukturiert werden: |
| 697 | 1. Der XML-Flattener (ContentFlattener) trennt mehrere <LA>-Geschwister innerhalb |
| 698 | eines <DD>-Elements durch Zeilenumbrüche und rückt die Folgezeilen tiefer ein |
| 699 | als die Aufzählungszeile (Kindzeilen der Einheit für die Stellenauflösung). |
| 700 | 2. Der Befehlsanwender rückt beim Einsetzen von Zitattext (rueckeZitatEin) |
| 701 | Fortsetzungszeilen zwei Zeichen tiefer ein als die Aufzählungszeile. |
| 702 | Beide Wege erzeugen dieselbe kanonische Zeilenform („ 2a. Stichwort“ nebst |
| 703 | „ Definitionstext“), welche für die korrekte Erkennung von Kindzeilen durch |
| 704 | die Stellenauflösung (StellenAufloeser.zeilenBlock) erforderlich ist. |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 705 | |
| 706 | |
| Matthias Andreas Benkard | 65eff08 | 2026-07-18 12:24:32 +0200 | [diff] [blame] | 707 | Artikel 4 |
| 708 | Verallgemeinerung der Normbezeichnung auf das Artikel-Sigel |
| 709 | |
| 710 | Die Stellenkomponente des Paragraphen (Stelle.Paragraph) führt neben der Nummer |
| 711 | nunmehr das Sigel („§“ oder „Art.“) und bildet daraus die Einzelnormbezeichnung |
| 712 | (enbez). Der Stellenparser (StellenParser) nimmt „Art.“ als Normbezeichnung |
| 713 | sowie durchgehend die abgekürzten und deklinierten Einheitenwörter an („Abs.“, |
| 714 | „Nr.“, „Nrn.“, „Buchst.“, „Sätzen“, „Absätzen“); ferner wird die Komponente des |
| 715 | Halbsatzes eingeführt (Auflösung durch Teilung des Satzes am Semikolon) und |
| 716 | werden koordinierte Stellen mit nachgestellten Komponenten („Art. 18 Satz 2, |
| 717 | Art. 19 und 20 Satz 1“) entfaltet. Befehlserkenner und Befehlsanwender bilden |
| 718 | sämtliche bisher auf das „§“-Zeichen festgelegten Muster auf beide Sigel ab; |
| 719 | das Verhalten gegenüber Bundesrecht bleibt unverändert. |
| 720 | |
| 721 | |
| 722 | Artikel 5 |
| 723 | Amtliche Satznummern als Superskripte |
| 724 | |
| 725 | Bayerische Normtexte führen amtliche Satznummern als hochgestellte Ziffern. |
| 726 | Der PDF-Vorverarbeiter (FontgroessenFilter) erhält einen Superskript-Modus: |
| 727 | Ziffernfolgen, die kleiner gesetzt und gegenüber der Grundlinie ihres Laufs um |
| 728 | zwei bis sechs Punkt gehoben sind, werden als Unicode-Superskripte (¹ ² ³) |
| 729 | übernommen statt verworfen — im selben Lauf klebende Satznummern und Fußnoten- |
| 730 | marker („Enteignung⁶)“) eingeschlossen. Der Satzteiler (SatzTeiler) teilt |
| 731 | nummerierte Texte exakt an den Satznummern und stellt die Nummer eines Satzes |
| 732 | bereit; die Stellenauflösung löst Satzangaben in nummerierten Texten nach dem |
| 733 | amtlichen Label statt nach der Position auf. Die Satz-Umnummerierung schreibt |
| 734 | die Satznummer im Text um („Satz 5 wird Satz 4“ → „⁵“ wird „⁴“). Für Bundes- |
| 735 | recht (Modus „Entfernen“) bleibt das Verhalten unverändert. |
| 736 | |
| 737 | |
| 738 | Artikel 6 |
| 739 | Kolumnentitel des GVBl und des Bayerischen Landtags; geschützte Leerzeichen |
| 740 | |
| 741 | Der Textbereiniger entfernt die Kolumnentitel des Bayerischen Gesetz- und |
| 742 | Verordnungsblatts (mit links- oder rechtsstehender, auch an die Jahreszahl |
| 743 | geklebter Seitenzahl: „… Nr. 6/202676“) sowie die Titel- und Seitenköpfe der |
| 744 | Landtags-Drucksachen; eine am Seitenwechsel unterbrochene Silbentrennung heilt |
| 745 | nach der Kopfentfernung („kurz-“ + „fristige“). Geschützte Leerzeichen des |
| 746 | GVBl-Satzes („§ 1“, „Abs. 2“) werden früh auf gewöhnliche Leerzeichen |
| 747 | normalisiert, da sie für die Muster des Parsers unsichtbar sind. Die Struktur- |
| 748 | zeilen-Ausnahme des Reflows erfasst nunmehr auch „Art. N“. |
| 749 | |
| 750 | |
| 751 | Artikel 7 |
| 752 | Paragraphengegliederte Änderungsgesetze; Rahmenbefehl im Vorspann; |
| 753 | Fortführungszeichen |
| 754 | |
| 755 | Bayerische Änderungsgesetze gliedern sich in Paragraphen. Der Parser |
| 756 | (AenderungsgesetzParser) teilt ein Dokument ohne Artikel-Überschriften an |
| 757 | freistehenden „§ N“-Zeilen; die Auswahl über den Einleitungssatz (betrifft) |
| 758 | bleibt maßgeblich und wählt auch die „Weitere Änderung“ desselben Stamm- |
| 759 | gesetzes. Nennungen des Stammgesetzes als Genitiv-Attribut eines Ausführungs- |
| 760 | oder Durchführungstitels („Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Jagd- |
| 761 | gesetzes“) zählen nicht als Treffer. Trägt der Vorspann nach der gesetzesweiten |
| 762 | Änderungsformel einen Rahmenbefehl („… wird wie folgt geändert: Art. 28 Abs. 1 |
| 763 | wird wie folgt geändert:“) oder das Ziel eingebettet in der Formel selbst |
| 764 | („Art. 7 Abs. 2 des X-Gesetzes … wird wie folgt geändert:“), so wird dieses |
| 765 | Ziel Kontext aller Gliederungspunkte. Der Zitatextraktor behandelt das |
| 766 | Fortführungszeichen des GVBl (jedes neugefasste Aufzählungsglied öffnet am |
| 767 | Zeilenanfang erneut mit „, geschlossen wird einmal am Blockende) als |
| 768 | Typografie statt als geschachteltes Zitat; der Begründungs-Abschneider nimmt |
| 769 | auch „Begründung:“ an. Ein GVBl-Heft, das zugleich ein artikelgegliedertes |
| 770 | Änderungsgesetz enthielte, unterdrückte die Paragraphen-Teilung — Ausweg ist |
| 771 | die Handkorrektur über --extract-only. |
| 772 | |
| 773 | |
| 774 | Artikel 8 |
| 775 | Stammgesetz-Lader für das bayerische Landesrecht |
| 776 | |
| 777 | Das neue Paket gesetz/bayern liest ein Stammgesetz aus der konsolidierten |
| 778 | Fassung von gesetze-bayern.de — als PDF (über den Superskript-erhaltenden |
| 779 | Extraktionsweg) oder als kanonischen Klartext im Format der --extract-only- |
| 780 | Ausgabe (BayRechtLoader, BayRechtTextParser). Erfasst werden Titelblock, |
| 781 | Gliederungs-Überschriften samt nummerierten Unter-Überschriften (synthetische |
| 782 | Kennzahlen), Normköpfe „Art. N“ (Querverweise am Zeilenanfang werden über eine |
| 783 | Negativliste und die Monotonie der Artikelnummern ausgeschlossen; vom Reflow an |
| 784 | ein Satzende geklebte Normköpfe werden am doppelten Leerzeichen erkannt und |
| 785 | wieder abgetrennt), aufgehobene Artikel sowie Fußnotenzeilen („⁶) [Amtl. |
| 786 | Anm.:] …“), die superskript-normalisiert im tragenden Absatz verbleiben. Die |
| 787 | Befehlszeile (AendGgner) wählt den Lader nach dem Dateityp des Stammgesetzes |
| 788 | (XML → gii, PDF/Klartext → Bayern) und extrahiert Änderungsgesetze dann im |
| 789 | Superskript-Modus. |
| 790 | |
| 791 | |
| 792 | Artikel 9 |
| 793 | Bayerische Befehlsformen |
| 794 | |
| 795 | Der Befehlserkenner und der Befehlsanwender werden ergänzt um: die Aufhebung |
| 796 | von Fußnoten („Fußnote 1 wird aufgehoben“, auch mehrere — entfernt Fußnoten- |
| 797 | zeile und Inline-Marker der Kontextnorm), die Streichung der Satznummerierung |
| 798 | („In Satz 1 wird die Satznummerierung „1“ gestrichen“), die Wortlaut-Formen |
| 799 | („Der Wortlaut wird Satz 1“, „Der bisherige Wortlaut wird Abs. 5“ — erhält nur |
| 800 | der einzige unnummerierte Absatz die Nummer —, „Dem Wortlaut werden die |
| 801 | folgenden Abs. 1 bis 4 vorangestellt“ nebst lokativer Folgeklausel auf den |
| 802 | nummerierten Absatz), stellenlose und koordinierte Streichungen („Die Angabe |
| 803 | „X“ wird gestrichen“, „werden die Angabe „X“ und die Angabe „Y“ gestrichen“), |
| 804 | Ersetzungspaare mit „sowie“ und Einfügepaare mit Komma-Reihung, Bereichs- und |
| 805 | Koordinations-Umnummerierungen in abgekürzter Form („Die bisherigen Abs. 1 |
| 806 | bis 3 werden die Abs. 2 bis 4“) sowie Klauselketten mit gemeinsamem Schluss- |
| 807 | verb („… wird durch … und … wird durch … ersetzt“). Die Absatz-Umnummerierung |
| 808 | greift nur noch, wenn der Absatz selbst das Ziel ist (bei „Satz 5 wird Satz 4“ |
| 809 | stammt die Absatzangabe aus dem Kontextrahmen und der Satz-Zweig ist |
| 810 | zuständig). |
| 811 | |
| 812 | |
| 813 | Artikel 10 |
| 814 | Feinbehandlung von Satzgrenzen, Fußnoten und mehrschrittigen Aufhebungen bei |
| 815 | der Anwendung |
| 816 | |
| 817 | Aus der vollständigen Anwendung der bayerischen Belegnovelle auf die (nach |
| 818 | Artikel 8 wiederhergestellte) alte Jagdgesetz-Fassung ergeben sich folgende |
| 819 | Verfeinerungen des Satzteilers, des Befehlserkenners und des Befehlsanwenders: |
| 820 | |
| 821 | 1. Der Satzteiler (SatzTeiler) bestimmt die Satzgrenzen fortan als Textanfang |
| 822 | zuzüglich der Fundstelle jeder amtlichen Satznummer ab „²“. Eine allein |
| 823 | stehende Nummer ≥ 2 — sei es, weil der erste Satz keine Nummer trägt, sei es, |
| 824 | weil seine Nummer zuvor gestrichen wurde („Verboten ist … ²Art. 33 …“) — |
| 825 | bildet damit eine eigene Grenze. Als Satzanfang gilt eine Satznummer auch vor |
| 826 | einem Paragraphzeichen („³§ 23 …“). |
| 827 | |
| 828 | 2. Fußnoten-Definitionszeilen („⁶) [Amtl. Anm.:] …“) sind für die wortweisen |
| 829 | Operationen (Streichen, Ersetzen, Einfügen) kein Inhalt: Sie werden vor der |
| 830 | Operation abgetrennt und danach unverändert wieder angefügt, sodass die |
| 831 | Streichung eines Fußnotenmarkers („die Angabe „¹)“ wird gestrichen“) den in |
| 832 | den Text eingebetteten Marker trifft, nicht aber den gleichlautenden Kopf der |
| 833 | Definitionszeile (deren Beseitigung der Fußnoten-Aufhebung vorbehalten bleibt). |
| 834 | |
| 835 | 3. Die Aufhebung eines durch seine Bezeichnung benannten Absatzes markiert |
| 836 | diesen — unter Beibehaltung seiner Nummer — als weggefallen. Eine nachfolgende |
| 837 | Absatz-Umnummerierung auf eine Zielnummer, die bereits von einem leeren Platz- |
| 838 | halter (weggefallen oder gegenstandslos) belegt ist, überschreibt diesen |
| 839 | (in Entsprechung zur Umnummerierung auf eine weggefallene Zielnorm), sodass |
| 840 | Folgen wie „Abs. 2 wird aufgehoben; Abs. 3 wird Abs. 2 …“ vollständig aufgehen. |
| 841 | |
| 842 | 4. In einem Verbund erbt eine reine Wortoperation ohne eigenen Lokativ den Skopus |
| 843 | der linken Klausel („In Abs. 2 Satz 1 wird „A“ ersetzt und die Angabe „B“ wird |
| 844 | gestrichen“ wirkt für beide Klauseln auf Abs. 2 Satz 1); das gemeinsame Verb |
| 845 | wird hierzu in die grammatische Normalform vorgezogen. |
| 846 | |
| 847 | |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 848 | Schlussbestimmung |
| 849 | |
| Matthias Andreas Benkard | 65eff08 | 2026-07-18 12:24:32 +0200 | [diff] [blame] | 850 | Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle (zwei- |
| 851 | hundertelf an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung (mvnw verify) |
| 852 | bestätigt worden. Die Behebung des eingangs genannten Wiedergabefehlers wurde |
| 853 | anhand der Beispieldaten (UWG-Anhang, Nummern 2a, 4c sowie 22; § 2 IfSG) |
| 854 | verifiziert; die Anwendungs- und Prüfzahlen der bundesrechtlichen Beispiele (UWG, |
| 855 | AGG, ProdHaftG, GEG, IfSG) bleiben durchgehend unverändert. Die Ertüchtigung für |
| 856 | das bayerische Landesrecht ist durch die vollständige Anwendung der Belegnovelle |
| 857 | (GVBl. 2026 S. 113, §§ 1 und 2) auf die wiederhergestellte alte Fassung des |
| 858 | Bayerischen Jagdgesetzes belegt: Von einhundertvierundfünfzig Änderungsanweisungen |
| 859 | werden einhundertneunundvierzig selbsttätig angewandt; keine bleibt unerkannt. |
| 860 | Die fünf verbleibenden Anweisungen sind Folgeänderungen innerhalb zweier mehr- |
| 861 | schrittiger Umnummerierungssequenzen (Neunummerierung des Bußgeldkatalogs in |
| 862 | Art. 56 sowie die Absatzverschiebung in Art. 29a) und werden — statt fehlerhaft |
| 863 | gedeutet zu werden — mit Begründung dem Abschnitt „Manuell prüfen“ zugewiesen. |
| 864 | Der Regierungsentwurf (Ltg-Drs. 19/9707) wird auf derselben Grundlage verarbeitet. |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 865 | |
| 866 | |
| 867 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | b7e9f0f | 2026-07-16 21:12:08 +0200 | [diff] [blame] | 868 | Fassung vom 16. Juli 2026, |
| 869 | zuletzt geändert durch die am 16. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 870 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 871 | |
| 872 | Auf Grund der vierten Ertüchtigungswelle werden Anhänge und Anlagen als Norm-Ziele, |
| 873 | die Angabe-Befehle der Inhaltsübersicht sowie die Einfügung und Ersetzung von |
| 874 | Gliederungs-Überschriften einer Verarbeitung zugänglich gemacht; ferner wird der |
| 875 | Befehlserkenner um weitere Verbund- und Bereichsformen sowie die Neufassung der |
| 876 | Gesetzesüberschrift ergänzt und die Brotschriftbestimmung des PDF-Vorverarbeiters |
| 877 | seitenweise gefasst. |
| 878 | |
| 879 | |
| 880 | Artikel 1 |
| 881 | Anhänge und Anlagen als Norm-Ziele |
| 882 | |
| 883 | Die Stelle (Stelle) wird um die Unterscheidung zwischen echten Gliederungseinheiten |
| 884 | (Teil, Abschnitt, Unterabschnitt und dergleichen) und Anhängen/Anlagen ergänzt |
| 885 | (betrifftEchteGliederung, anlagenEnbez); Anhänge und Anlagen sind im gii-XML eigene |
| 886 | Normen mit Text und werden fortan wie Paragraphen behandelt. Der Stellenaufloeser |
| 887 | löst hierbei Nummer- und Buchstabe-Ketten verschachtelt und blockweise auf: die |
| 888 | Aufzählungszeile einer Nummer oder eines Buchstabens wird um ihre tiefer |
| 889 | eingerückten Kindzeilen erweitert, und eine Angabe ohne Absatzbezeichnung wird |
| 890 | norm-weit gesucht, sofern sie in genau einem Absatz auffindbar ist. |
| 891 | |
| 892 | |
| 893 | Artikel 2 |
| 894 | Selbsttätige Anwendung der Inhaltsübersichts-Angaben |
| 895 | |
| 896 | Es wird der Anwender InhaltsuebersichtAnwender eingeführt, der die Angabe-Befehle |
| 897 | (gefasst, ersetzt, eingefügt, gestrichen sowie die Neufassung der gesamten |
| 898 | Übersicht) auf das Zeilenmodell der Inhaltsübersichts-Norm anwendet. Eine adressierte |
| 899 | Zeile wird anhand der Gliederungs- und Paragraphen-Kette der Stelle verschachtelt |
| 900 | gesucht, wobei gleichrangige Gliederungseinheiten als Fenstergrenzen dienen. Bei der |
| 901 | Neufassung der gesamten Übersicht schützt eine Plausibilitätssperre vor der |
| 902 | Übernahme eines Zitats, das durch ein unbalanciertes Anführungszeichen Befehlssprache |
| 903 | nachfolgender Anweisungen mitgerissen hat; ein solcher Fall wird dem Abschnitt |
| 904 | „Manuell prüfen“ zugewiesen. |
| 905 | |
| 906 | |
| 907 | Artikel 3 |
| 908 | Einfügung und Ersetzung von Gliederungs-Überschriften |
| 909 | |
| 910 | Es wird der Befehl „GliederungsUeberschriften“ eingeführt; die Anweisungen „Nach |
| 911 | § N werden die folgenden Überschriften zu ... eingefügt: „…““ sowie „Die bisherigen |
| 912 | Überschriften zu ... werden durch die folgende Überschrift zu ... ersetzt: „…““ |
| 913 | legen neue Einheiten im Gliederungsbaum an beziehungsweise ersetzen bisherige |
| 914 | Einheiten durch neue. Der Befehlsanwender (BefehlAnwender.wendeGliederungsUeberschriftenAn) |
| 915 | zieht die Titel der neuen Einheiten aus dem Zitat und ordnet sie an der Stelle der |
| 916 | ersetzten Einheiten beziehungsweise hinter dem Einfügeanker ein. Ferner wird die |
| 917 | Neufassung der Gesetzesüberschrift selbst („Die Überschrift wird wie folgt gefasst“ |
| 918 | ohne weitere Stellenangabe) erkannt und auf den Langtitel des Gesetzes angewandt. |
| 919 | |
| 920 | |
| 921 | Artikel 4 |
| 922 | Weitere Erweiterungen des Befehlserkenners |
| 923 | |
| 924 | Der Befehlserkenner (BefehlErkenner) wird um Voranstellungen, Mehrfach-Ersetzungs- |
| 925 | und -Einfügepaare, Bereichsziele auf Nummern und Buchstaben, zusammengesetzte |
| 926 | Komma-Mehrfachpaare sowie Umnummerierungs-Verbünde („§ 50 wird zu § 38 und wird wie |
| 927 | folgt geändert: ...“) ergänzt. |
| 928 | |
| 929 | |
| 930 | Artikel 5 |
| 931 | Seitenweise Brotschriftbestimmung |
| 932 | |
| 933 | Der Fontgrößenfilter (FontgroessenFilter) bestimmt die Brotschrift fortan seitenweise |
| 934 | statt dokumentweit: Auf jeder Seite gilt die größte Fontgröße mit mindestens 25 vom |
| 935 | Hundert Seitenanteil als Brotschrift, wobei eine absolute Mehrheit ab 60 vom Hundert |
| 936 | sofort entscheidet; Fußnoten werden als Kleingedrucktes unterhalb der letzten |
| 937 | Brotschriftzeile erkannt, Seitenfüße bleiben hiervon ausgenommen. Der Textbereiniger |
| 938 | (TextBereiniger) wird um die Toleranz weiterer Drucksachen-Artefakte (Seitenköpfe |
| 939 | und -füße, Vorabfassungs-Wasserzeichen, vertauschte oder gerade Anführungszeichen, |
| 940 | verklebte Wortgrenzen) ergänzt. |
| 941 | |
| 942 | |
| 943 | Schlussbestimmung |
| 944 | |
| 945 | Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle (einhundert- |
| 946 | dreiundsiebzig an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung (mvnw verify) |
| 947 | bestätigt worden. Auf den Beispieldaten werden nunmehr sämtliche Befehle der |
| 948 | BGBl-Fassungen sowie der geprüften Entwürfe angewandt (UWG, AGG und ProdHaftG: |
| 949 | 0 manuell). Nicht selbsttätig verarbeitbar bleiben einstweilen Befehle gegen eine |
| 950 | ältere, im XML-Bestand nicht mehr vorhandene Gesetzesfassung sowie vereinzelte, |
| 951 | durch Extraktionsverluste im Quell-PDF verursachte Zitatlücken; diese werden |
| 952 | weiterhin, mit Begründung versehen, dem Abschnitt „Manuell prüfen“ zugewiesen. Die |
| 953 | Unterstützung des bayerischen Landesrechts bleibt einem späteren Zeitpunkt |
| 954 | vorbehalten. |
| 955 | |
| 956 | |
| 957 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | ebd5a7b | 2026-07-15 20:54:27 +0200 | [diff] [blame] | 958 | Fassung vom 15. Juli 2026, |
| 959 | zuletzt geändert durch die am 15. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 960 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 961 | |
| 962 | Auf Grund der weiteren Ertüchtigung des Befehlserkenners und des Befehlsanwenders |
| 963 | werden Bereichs- und Koordinationsziele bei Struktur-Ersetzungen, die Streichung |
| 964 | und Umnummerierung ganzer Struktureinheiten (Paragraphen und Gliederungs- |
| 965 | einheiten) sowie das Einfügen und Ersetzen ganzer Paragraphenblöcke einer |
| 966 | Verarbeitung zugänglich gemacht. |
| 967 | |
| 968 | |
| 969 | Artikel 1 |
| 970 | Erweiterung der Struktur-Ersetzung um Ziel-Bereiche |
| 971 | |
| 972 | Der Aenderungsbefehl (Aenderungsbefehl.StrukturErsetzung) wird um das Feld |
| 973 | „bisStelle“ ergänzt, welches bei einem zusammenhängenden, koordinierten Ziel- |
| 974 | Bereich („Die Absätze 8 und 9 werden durch die folgenden Absätze 8 bis 10 |
| 975 | ersetzt: „…““, „Die bisherigen Sätze 4 und 5 werden wie folgt gefasst: „…““) |
| 976 | das letzte Ziel bezeichnet; bei einem Einzelziel bleibt es unbesetzt. Der |
| 977 | Befehlsanwender (BefehlAnwender) löst den Bereich für Absätze, Sätze und |
| 978 | Paragraphen auf und ersetzt ihn durch den zitierten Block. |
| 979 | |
| 980 | |
| 981 | Artikel 2 |
| 982 | Aufnahme struktureller Streichungen und Umnummerierungen |
| 983 | |
| 984 | Der Befehlserkenner wird wie folgt geändert: |
| 985 | |
| 986 | 1. Die Streichung ganzer Struktureinheiten („§ 9 wird gestrichen.“, „Die §§ 34 |
| 987 | bis 39 werden gestrichen.“, „Der bisherige Teil 3 wird gestrichen.“) wird als |
| 988 | Aufhebung erkannt. |
| 989 | |
| 990 | 2. Die Umnummerierung wird auf Paragraphen und Gliederungseinheiten (Teil, |
| 991 | Abschnitt, Unterabschnitt, Buch, Kapitel, Anlage) erstreckt sowie um die |
| 992 | paarweise §-Umnummerierung („Die §§ 46 und 47 werden zu den §§ 34 und 35.“) |
| 993 | ergänzt. Der Befehlsanwender benennt hierbei die betroffene Norm oder |
| 994 | Gliederungseinheit um; eine bereits weggefallene Zielnorm wird überschrieben. |
| 995 | |
| 996 | 3. Die Neufassung eines §-Bereichs wird auf die Form ohne „bisherige“ erstreckt |
| 997 | und liefert bei mehrgliedrigem Ziel nunmehr eine bereichsbezogene Struktur- |
| 998 | Ersetzung statt eines Einzelbefehls. |
| 999 | |
| 1000 | 4. Die Neufassung der Überschrift einer benannten Einheit („In Anlage 7 wird die |
| 1001 | Überschrift durch die folgende Überschrift ersetzt: „…““) sowie der Inhalts- |
| 1002 | übersicht werden erkannt; letztere wird stets der manuellen Prüfung |
| 1003 | zugewiesen. |
| 1004 | |
| 1005 | 5. Die Entwurfsform der Struktur-Ersetzung, bei der die Aufzählungsbezeichnung |
| 1006 | außerhalb des Zitats steht („… ersetzt: 3. „…““), wird abgefangen und dem |
| 1007 | Ersatztext wieder vorangestellt. |
| 1008 | |
| 1009 | 6. Der Chapeau-Qualifier („Im Satzteil vor Nummer 1 …“, „In der Angabe vor |
| 1010 | Nummer 1 …“) wird auf weitere Einleitungen erstreckt; steht er allein, ohne |
| 1011 | eigene Stelle, so bezieht sich die Operation auf die Kontextstelle. |
| 1012 | |
| 1013 | |
| 1014 | Artikel 3 |
| 1015 | Einfügung und Ersetzung ganzer Paragraphenblöcke |
| 1016 | |
| 1017 | 1. Die Einfügung mehrerer Paragraphen in einem Zuge („Nach § 60a werden die |
| 1018 | folgenden §§ 60b und 60c eingefügt: „…““) sowie die Ersetzung eines §-Bereichs |
| 1019 | durch einen §-Block werden erkannt. |
| 1020 | |
| 1021 | 2. Der Befehlsanwender zerlegt den zitierten Block anhand der §-Überschriften |
| 1022 | (unter Ausschluss bloßer Querverweise wie „§ 71 Absatz 1“) in die einzelnen |
| 1023 | Paragraphen und fügt sie geschlossen ein oder setzt sie an die Stelle des |
| 1024 | ersetzten Bereichs. |
| 1025 | |
| 1026 | |
| 1027 | Schlussbestimmung |
| 1028 | |
| 1029 | Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle |
| 1030 | (einhundertvierundvierzig an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung |
| 1031 | (mvnw verify) bestätigt worden. Nicht selbsttätig verarbeitbar bleiben |
| 1032 | einstweilen die mehrquellige Struktur-Ersetzung über mehrere Gesetze hinweg |
| 1033 | sowie vereinzelte Sonderfälle der Entwurfsfassung (Drucksachen); diese werden |
| 1034 | dem Abschnitt „Manuell prüfen“ zugewiesen. Die Unterstützung des bayerischen |
| 1035 | Landesrechts bleibt einem späteren Zeitpunkt vorbehalten. |
| 1036 | |
| 1037 | |
| 1038 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | 73c5dba | 2026-07-13 21:42:38 +0200 | [diff] [blame] | 1039 | Fassung vom 13. Juli 2026, |
| 1040 | zuletzt geändert durch die am 13. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 1041 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 1042 | |
| 1043 | Auf Grund der fortdauernden Ertüchtigung des Befehlserkenners werden die bis zu |
| 1044 | diesem Tage nicht selbsttätig verarbeitbaren Änderungsanweisungen nach näherer |
| 1045 | Maßgabe der nachstehenden Abschnitte einer Verarbeitung zugänglich gemacht. Die |
| 1046 | Zahl der nicht erkannten Anweisungen (nachfolgend: „unbekannte Befehle“) ver- |
| 1047 | ringert sich hierdurch nach den vorliegenden Feststellungen wie folgt: im |
| 1048 | Datensatz GEG von fünfzig (50) auf fünf (5), im Datensatz IfSG von elf (11) auf |
| 1049 | drei (3), im Datensatz AGG von zwei (2) auf null (0) sowie im Datensatz UWG von |
| 1050 | zwei (2) auf null (0). |
| 1051 | |
| 1052 | |
| 1053 | Artikel 1 |
| 1054 | Übernahme des vorbefindlichen Bearbeitungsstandes |
| 1055 | |
| 1056 | Der zum Stichtag im Arbeitsverzeichnis vorgehaltene, noch nicht in die Versions- |
| 1057 | verwaltung überführte Bearbeitungsstand wird eingecheckt. Erfasst werden ins- |
| 1058 | besondere der Sammelbefehl (mehrere Teilbefehle als ein Protokolleintrag), die |
| 1059 | mehrfache Stellenauflösung (StellenParser.parseMehrfach) sowie die Auflösung von |
| 1060 | Bereichs-Umnummerierungen in absteigender Reihenfolge. |
| 1061 | |
| 1062 | |
| 1063 | Artikel 2 |
| 1064 | Erkennung verbundener und mehrgliedriger Ersetzungsanweisungen |
| 1065 | |
| 1066 | Der Befehlserkenner (BefehlErkenner) wird wie folgt geändert: |
| 1067 | |
| 1068 | 1. Die Erkennung wird in eine Einzelbefehls-Stufe (erkenneEinzeln) und eine nach- |
| 1069 | geordnete Auffangstufe (erkennePaarErsetzung, erkenneVerbund) gegliedert. Trifft |
| 1070 | ein Muster zwar auf den Wortlaut, nicht aber auf eine auflösbare Stelle zu, so |
| 1071 | steht dies der Prüfung der nachfolgenden Muster und Auffangstufen nicht mehr |
| 1072 | entgegen. |
| 1073 | |
| 1074 | 2. Anweisungen der Form „In <Stelle> werden die Wörter „A“ durch die Wörter „B“ |
| 1075 | und die Angabe „C“ durch die Wörter „D“ ersetzt“ werden erkannt; für jedes |
| 1076 | Ersetzungspaar wird eine Ersetzung gebildet und, im Falle koordinierter Stellen, |
| 1077 | das Kreuzprodukt aus Stellen und Paaren gebildet. |
| 1078 | |
| 1079 | 3. Anweisungen der Form „... und wird/werden ...“ werden an der Verbindungsstelle |
| 1080 | versuchsweise zerlegt; wird jede Teilklausel als eigenständiger Befehl erkannt – |
| 1081 | unverändert, mit großem Anfangsbuchstaben oder unter Voranstellung des lokativen |
| 1082 | Präfixes der linken Klausel –, so entsteht ein Sammelbefehl. |
| 1083 | |
| 1084 | 4. Ergänzend werden die Einfügung eines Satzzeichens („... ein Komma eingefügt“) |
| 1085 | sowie die anker-voranstehende Einfügung („Nach der Angabe „...“ wird ... |
| 1086 | eingefügt“) als Muster aufgenommen. |
| 1087 | |
| 1088 | Der Stellenparser (StellenParser) wird dahin geändert, dass eine bloße Nummer oder |
| 1089 | ein bloßer Buchstabe die Komponentenart der jeweils vorangehenden Stelle erbt |
| 1090 | („Absatz 1 und 5“). |
| 1091 | |
| 1092 | |
| 1093 | Artikel 3 |
| 1094 | Erkennung von Bereichs-, Wortlaut- und Satzzeichenanweisungen |
| 1095 | |
| 1096 | 1. Der Stellenparser wird um die Entfaltung von „bis“-Bereichen (ganzzahlig sowie |
| 1097 | für Einzelbuchstaben) und um die Pluralformen der Komponentenbezeichnungen |
| 1098 | (Absätze, Sätze, Nummern, Buchstaben) ergänzt. |
| 1099 | |
| 1100 | 2. Die Aufhebung wird auf bereichs- und koordinierte Angaben erstreckt („Die |
| 1101 | Nummern 1 bis 3 werden aufgehoben“, „Die Absätze 4 und 5 werden aufgehoben“). |
| 1102 | |
| 1103 | 3. Die Bereichs-Umnummerierung wird auf Nummern und Buchstaben sowie auf die Form |
| 1104 | ohne „zu den“ erstreckt („Die bisherigen Nummern 4 bis 6 werden die Nummern |
| 1105 | 8 bis 10“); die Einzel-Umnummerierung wird auf Nummern und Buchstaben sowie auf |
| 1106 | die Einleitung „Die bisherige“ erstreckt. |
| 1107 | |
| 1108 | 4. Die Neufassung eines Paragraphen-Bereichs („Die §§ 52 bis 56 werden wie folgt |
| 1109 | gefasst: ...“) wird durch Zerlegung des zitierten Blocks an den „§ N“-Grenzen |
| 1110 | erkannt. |
| 1111 | |
| 1112 | 5. Es wird der Befehl „WortlautZuAbsatz“ eingeführt; die Anweisung „Der Wortlaut |
| 1113 | wird Absatz N“ versieht den bislang unnummerierten Normtext mit der Absatznummer. |
| 1114 | |
| 1115 | 6. Die Ersetzung eines Wortes durch ein Satzzeichen („... das Wort „oder“ am Ende |
| 1116 | durch ein Komma ersetzt“) sowie die zusammengesetzten Kommaformen werden erkannt. |
| 1117 | |
| 1118 | |
| 1119 | Artikel 4 |
| 1120 | Aufnahme der Gliederungs- und Inhaltsübersichts-Anweisungen |
| 1121 | |
| 1122 | 1. Das Datenmodell wird wie folgt geändert: |
| 1123 | a) Die Gliederung (Gliederung) wird um die Gliederungskennzahl ergänzt. |
| 1124 | b) Das Gesetz (Gesetz) führt fortan die geordnete Liste der Gliederungs- |
| 1125 | einheiten mit; der Lader (GiiXmlLoader) erhebt diese aus dem gii-XML. |
| 1126 | |
| 1127 | 2. Die Stelle (Stelle) wird um die Komponenten „Gliederungseinheit“ (Teil, |
| 1128 | Abschnitt, Unterabschnitt, Anlage und dergleichen) sowie „Absatzbezeichnung“ |
| 1129 | ergänzt. Der Stellenparser erkennt diese Komponenten, ferner die Wendung |
| 1130 | „Überschrift von <Gliederung>“, und lässt die verfeinernden Zusätze „Satzteil |
| 1131 | vor Nummer N“ und „Angabe vor Nummer N“ außer Betracht. |
| 1132 | |
| 1133 | 3. Die Neufassung sowie die Streichung von Gliederungs-Überschriften werden auf den |
| 1134 | Gliederungsbaum angewandt und in der Synopse als gesonderter Abschnitt |
| 1135 | „Geänderte Gliederungs-Überschriften“ dargestellt. Die Streichung einer |
| 1136 | Absatzbezeichnung entfernt die betreffende Absatznummer. Die die Inhaltsübersicht |
| 1137 | betreffenden Anweisungen („Die Angabe(n) zu ...“) werden erkannt. |
| 1138 | |
| 1139 | |
| 1140 | Schlussbestimmung |
| 1141 | |
| 1142 | Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle |
| 1143 | (einhundertneunzehn an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung (mvnw |
| 1144 | verify) bestätigt worden. Nicht selbsttätig verarbeitbar bleiben einstweilen die |
| 1145 | mehrquelligen Struktur-Ersetzungen, die Einfügung und Bereichsersetzung ganzer |
| 1146 | Paragraphenfolgen (§§), die Neufassung von Satzbereichen sowie die stellenlosen |
| 1147 | Chapeau-Anweisungen; diese werden dem Abschnitt „Manuell prüfen“ zugewiesen. Die |
| 1148 | Unterstützung des bayerischen Landesrechts bleibt einem späteren Zeitpunkt |
| 1149 | vorbehalten. |