| Matthias Andreas Benkard | 73c5dba | 2026-07-13 21:42:38 +0200 | [diff] [blame] | 1 | ╔══════════════════════════════════════════════════════════════════════════════╗ |
| 2 | ║ ║ |
| 3 | ║ V E R Z E I C H N I S D E R F A S S U N G E N ║ |
| 4 | ║ des Softwareerzeugnisses „ÄndGgner“ ║ |
| 5 | ║ (Werkzeug zur Erstellung von Synopsen für Änderungsgesetze) ║ |
| 6 | ║ ║ |
| 7 | ╚══════════════════════════════════════════════════════════════════════════════╝ |
| 8 | |
| 9 | Vorbemerkung zur Führung dieses Verzeichnisses |
| 10 | ────────────────────────────────────────────── |
| 11 | (1) Dieses Verzeichnis dokumentiert nach Maßgabe der nachstehenden Bestimmungen |
| 12 | den jeweiligen Stand des Quelltextes des vorbezeichneten Erzeugnisses. |
| 13 | (2) Für jeden Kalendertag, an dem Änderungen am Quelltext vorgenommen werden, ist |
| 14 | ein gesonderter Abschnitt nach dem Muster der nachfolgenden Fassungen anzu- |
| 15 | legen; die Abschnitte sind in absteigender zeitlicher Reihenfolge (jüngste |
| 16 | Fassung zuerst) zu führen. |
| 17 | (3) Die Änderungen sind in sachlich gegliederter Form, unter fortlaufender |
| 18 | Nummerierung und unter Angabe der betroffenen Bestandteile (Klassen, Dateien) |
| 19 | zu bezeichnen. Maßgeblich ist die im Handbuch der Rechtsförmlichkeit nieder- |
| 20 | gelegte Ausdrucksweise entsprechend. |
| 21 | |
| 22 | |
| 23 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 24 | Fassung vom 17. Juli 2026, |
| 25 | zuletzt geändert durch die am 17. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 26 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 27 | |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame^] | 28 | Auf Grund eines gemeldeten Wiedergabefehlers wird der Textbereiniger um eine |
| 29 | geometrische Zeilenend-Klassifikation auf Basis von PDFBox-Koordinaten ergänzt; |
| 30 | ferner wird die Strukturierung hängend eingerückter Definitionslisten (z.B. im |
| 31 | UWG-Anhang) sowohl im PDF-Extraktor als auch im XML-Flattener vereinheitlicht. |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 32 | |
| 33 | |
| 34 | Artikel 1 |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame^] | 35 | Geometrische Spaltenbreiten-Klassifikation für markerlose Zeilenumbrüche |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 36 | |
| 37 | Der Textbereiniger (TextBereiniger.verbindeUmbrueche) zog eine Zeile, die ohne |
| 38 | Leerraum am Ende mit einem Buchstaben schließt und deren Folgezeile klein |
| 39 | beginnt, bislang stets ohne Trennzeichen mit der Folgezeile zusammen, in der |
| 40 | Annahme, es handle sich um eine bei der PDF-Extraktion um den Bindestrich |
| 41 | gebrachte Silbentrennung. Diese Annahme trifft auf einen bewussten Wortgrenzen- |
| 42 | Umbruch (etwa das Stichwort einer hängend eingerückten Definition, wie er im |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame^] | 43 | Anhang zum UWG vorkommt) nicht zu. Zur Behebung bestimmt der PDF-Vorverarbeiter |
| 44 | (FontgroessenFilter) das geometrische End-X der Zeilenläufe und klassifiziert |
| 45 | die Zeilenenden anhand des lokalen rechten Randes (90. Perzentil in einem |
| 46 | Fenster von 20 Zeilen davor/danach) in weiche (am Rand endende), harte (deutlich |
| 47 | davor endende) oder unklassifizierte Umbrüche. Der Textbereiniger zieht nur noch |
| 48 | geometrisch weiche oder (in Ermangelung von Geometriedaten als Rückfalloption) |
| 49 | zeichenzahlnäherungsweise am Rand liegende markerlose Umbrüche zusammen. Harte |
| 50 | Umbrüche bleiben als gewollte Wortgrenzen-Umbrüche erhalten. |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 51 | |
| 52 | |
| 53 | Artikel 2 |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame^] | 54 | Strukturierung und Normalisierung hängend eingerückter Definitionslisten |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 55 | |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame^] | 56 | Damit die nunmehr erhaltenen hängenden Zeilenenden in Definitionslisten (wie |
| 57 | beim UWG-Anhang) korrekt strukturiert werden: |
| 58 | 1. Der Befehlsanwender (BefehlAnwender.normalisiereZitatText) unterwirft nunmehr |
| 59 | auch die stellenlose Neufassung (z.B. eines Satzes) der Zitat-Normalisierung |
| 60 | und rückt fortlaufende Zeilen innerhalb eines Aufzählungspunktes tiefer |
| 61 | (vier Leerzeichen) ein als den Aufzählungspunkt selbst (zwei Leerzeichen). |
| 62 | 2. Der XML-Flattener (ContentFlattener) trennt mehrere <LA>-Geschwister innerhalb |
| 63 | eines <DD>-Elements durch Zeilenumbrüche und rückt sie tiefer ein. |
| 64 | Beide Wege erzeugen dieselbe kanonische Zeilenform, welche für die korrekte |
| 65 | Erkennung von Kindzeilen durch die Stellenauflösung erforderlich ist. |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 66 | |
| 67 | |
| 68 | Schlussbestimmung |
| 69 | |
| 70 | Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle (einhun- |
| Matthias Andreas Benkard | 99511a9 | 2026-07-17 07:16:51 +0200 | [diff] [blame^] | 71 | dertvierundsiebzig an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung (mvnw |
| Matthias Andreas Benkard | 6311227 | 2026-07-17 05:10:53 +0200 | [diff] [blame] | 72 | verify) bestätigt worden. Anlass war ein anhand der UWG-Novelle 2026 gemeldeter |
| 73 | Wiedergabefehler; die Behebung wurde anhand der Beispieldaten (UWG-Anhang, |
| 74 | Nummern 2a sowie 4a bis 4c) verifiziert. |
| 75 | |
| 76 | |
| 77 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | b7e9f0f | 2026-07-16 21:12:08 +0200 | [diff] [blame] | 78 | Fassung vom 16. Juli 2026, |
| 79 | zuletzt geändert durch die am 16. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 80 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 81 | |
| 82 | Auf Grund der vierten Ertüchtigungswelle werden Anhänge und Anlagen als Norm-Ziele, |
| 83 | die Angabe-Befehle der Inhaltsübersicht sowie die Einfügung und Ersetzung von |
| 84 | Gliederungs-Überschriften einer Verarbeitung zugänglich gemacht; ferner wird der |
| 85 | Befehlserkenner um weitere Verbund- und Bereichsformen sowie die Neufassung der |
| 86 | Gesetzesüberschrift ergänzt und die Brotschriftbestimmung des PDF-Vorverarbeiters |
| 87 | seitenweise gefasst. |
| 88 | |
| 89 | |
| 90 | Artikel 1 |
| 91 | Anhänge und Anlagen als Norm-Ziele |
| 92 | |
| 93 | Die Stelle (Stelle) wird um die Unterscheidung zwischen echten Gliederungseinheiten |
| 94 | (Teil, Abschnitt, Unterabschnitt und dergleichen) und Anhängen/Anlagen ergänzt |
| 95 | (betrifftEchteGliederung, anlagenEnbez); Anhänge und Anlagen sind im gii-XML eigene |
| 96 | Normen mit Text und werden fortan wie Paragraphen behandelt. Der Stellenaufloeser |
| 97 | löst hierbei Nummer- und Buchstabe-Ketten verschachtelt und blockweise auf: die |
| 98 | Aufzählungszeile einer Nummer oder eines Buchstabens wird um ihre tiefer |
| 99 | eingerückten Kindzeilen erweitert, und eine Angabe ohne Absatzbezeichnung wird |
| 100 | norm-weit gesucht, sofern sie in genau einem Absatz auffindbar ist. |
| 101 | |
| 102 | |
| 103 | Artikel 2 |
| 104 | Selbsttätige Anwendung der Inhaltsübersichts-Angaben |
| 105 | |
| 106 | Es wird der Anwender InhaltsuebersichtAnwender eingeführt, der die Angabe-Befehle |
| 107 | (gefasst, ersetzt, eingefügt, gestrichen sowie die Neufassung der gesamten |
| 108 | Übersicht) auf das Zeilenmodell der Inhaltsübersichts-Norm anwendet. Eine adressierte |
| 109 | Zeile wird anhand der Gliederungs- und Paragraphen-Kette der Stelle verschachtelt |
| 110 | gesucht, wobei gleichrangige Gliederungseinheiten als Fenstergrenzen dienen. Bei der |
| 111 | Neufassung der gesamten Übersicht schützt eine Plausibilitätssperre vor der |
| 112 | Übernahme eines Zitats, das durch ein unbalanciertes Anführungszeichen Befehlssprache |
| 113 | nachfolgender Anweisungen mitgerissen hat; ein solcher Fall wird dem Abschnitt |
| 114 | „Manuell prüfen“ zugewiesen. |
| 115 | |
| 116 | |
| 117 | Artikel 3 |
| 118 | Einfügung und Ersetzung von Gliederungs-Überschriften |
| 119 | |
| 120 | Es wird der Befehl „GliederungsUeberschriften“ eingeführt; die Anweisungen „Nach |
| 121 | § N werden die folgenden Überschriften zu ... eingefügt: „…““ sowie „Die bisherigen |
| 122 | Überschriften zu ... werden durch die folgende Überschrift zu ... ersetzt: „…““ |
| 123 | legen neue Einheiten im Gliederungsbaum an beziehungsweise ersetzen bisherige |
| 124 | Einheiten durch neue. Der Befehlsanwender (BefehlAnwender.wendeGliederungsUeberschriftenAn) |
| 125 | zieht die Titel der neuen Einheiten aus dem Zitat und ordnet sie an der Stelle der |
| 126 | ersetzten Einheiten beziehungsweise hinter dem Einfügeanker ein. Ferner wird die |
| 127 | Neufassung der Gesetzesüberschrift selbst („Die Überschrift wird wie folgt gefasst“ |
| 128 | ohne weitere Stellenangabe) erkannt und auf den Langtitel des Gesetzes angewandt. |
| 129 | |
| 130 | |
| 131 | Artikel 4 |
| 132 | Weitere Erweiterungen des Befehlserkenners |
| 133 | |
| 134 | Der Befehlserkenner (BefehlErkenner) wird um Voranstellungen, Mehrfach-Ersetzungs- |
| 135 | und -Einfügepaare, Bereichsziele auf Nummern und Buchstaben, zusammengesetzte |
| 136 | Komma-Mehrfachpaare sowie Umnummerierungs-Verbünde („§ 50 wird zu § 38 und wird wie |
| 137 | folgt geändert: ...“) ergänzt. |
| 138 | |
| 139 | |
| 140 | Artikel 5 |
| 141 | Seitenweise Brotschriftbestimmung |
| 142 | |
| 143 | Der Fontgrößenfilter (FontgroessenFilter) bestimmt die Brotschrift fortan seitenweise |
| 144 | statt dokumentweit: Auf jeder Seite gilt die größte Fontgröße mit mindestens 25 vom |
| 145 | Hundert Seitenanteil als Brotschrift, wobei eine absolute Mehrheit ab 60 vom Hundert |
| 146 | sofort entscheidet; Fußnoten werden als Kleingedrucktes unterhalb der letzten |
| 147 | Brotschriftzeile erkannt, Seitenfüße bleiben hiervon ausgenommen. Der Textbereiniger |
| 148 | (TextBereiniger) wird um die Toleranz weiterer Drucksachen-Artefakte (Seitenköpfe |
| 149 | und -füße, Vorabfassungs-Wasserzeichen, vertauschte oder gerade Anführungszeichen, |
| 150 | verklebte Wortgrenzen) ergänzt. |
| 151 | |
| 152 | |
| 153 | Schlussbestimmung |
| 154 | |
| 155 | Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle (einhundert- |
| 156 | dreiundsiebzig an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung (mvnw verify) |
| 157 | bestätigt worden. Auf den Beispieldaten werden nunmehr sämtliche Befehle der |
| 158 | BGBl-Fassungen sowie der geprüften Entwürfe angewandt (UWG, AGG und ProdHaftG: |
| 159 | 0 manuell). Nicht selbsttätig verarbeitbar bleiben einstweilen Befehle gegen eine |
| 160 | ältere, im XML-Bestand nicht mehr vorhandene Gesetzesfassung sowie vereinzelte, |
| 161 | durch Extraktionsverluste im Quell-PDF verursachte Zitatlücken; diese werden |
| 162 | weiterhin, mit Begründung versehen, dem Abschnitt „Manuell prüfen“ zugewiesen. Die |
| 163 | Unterstützung des bayerischen Landesrechts bleibt einem späteren Zeitpunkt |
| 164 | vorbehalten. |
| 165 | |
| 166 | |
| 167 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | ebd5a7b | 2026-07-15 20:54:27 +0200 | [diff] [blame] | 168 | Fassung vom 15. Juli 2026, |
| 169 | zuletzt geändert durch die am 15. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 170 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 171 | |
| 172 | Auf Grund der weiteren Ertüchtigung des Befehlserkenners und des Befehlsanwenders |
| 173 | werden Bereichs- und Koordinationsziele bei Struktur-Ersetzungen, die Streichung |
| 174 | und Umnummerierung ganzer Struktureinheiten (Paragraphen und Gliederungs- |
| 175 | einheiten) sowie das Einfügen und Ersetzen ganzer Paragraphenblöcke einer |
| 176 | Verarbeitung zugänglich gemacht. |
| 177 | |
| 178 | |
| 179 | Artikel 1 |
| 180 | Erweiterung der Struktur-Ersetzung um Ziel-Bereiche |
| 181 | |
| 182 | Der Aenderungsbefehl (Aenderungsbefehl.StrukturErsetzung) wird um das Feld |
| 183 | „bisStelle“ ergänzt, welches bei einem zusammenhängenden, koordinierten Ziel- |
| 184 | Bereich („Die Absätze 8 und 9 werden durch die folgenden Absätze 8 bis 10 |
| 185 | ersetzt: „…““, „Die bisherigen Sätze 4 und 5 werden wie folgt gefasst: „…““) |
| 186 | das letzte Ziel bezeichnet; bei einem Einzelziel bleibt es unbesetzt. Der |
| 187 | Befehlsanwender (BefehlAnwender) löst den Bereich für Absätze, Sätze und |
| 188 | Paragraphen auf und ersetzt ihn durch den zitierten Block. |
| 189 | |
| 190 | |
| 191 | Artikel 2 |
| 192 | Aufnahme struktureller Streichungen und Umnummerierungen |
| 193 | |
| 194 | Der Befehlserkenner wird wie folgt geändert: |
| 195 | |
| 196 | 1. Die Streichung ganzer Struktureinheiten („§ 9 wird gestrichen.“, „Die §§ 34 |
| 197 | bis 39 werden gestrichen.“, „Der bisherige Teil 3 wird gestrichen.“) wird als |
| 198 | Aufhebung erkannt. |
| 199 | |
| 200 | 2. Die Umnummerierung wird auf Paragraphen und Gliederungseinheiten (Teil, |
| 201 | Abschnitt, Unterabschnitt, Buch, Kapitel, Anlage) erstreckt sowie um die |
| 202 | paarweise §-Umnummerierung („Die §§ 46 und 47 werden zu den §§ 34 und 35.“) |
| 203 | ergänzt. Der Befehlsanwender benennt hierbei die betroffene Norm oder |
| 204 | Gliederungseinheit um; eine bereits weggefallene Zielnorm wird überschrieben. |
| 205 | |
| 206 | 3. Die Neufassung eines §-Bereichs wird auf die Form ohne „bisherige“ erstreckt |
| 207 | und liefert bei mehrgliedrigem Ziel nunmehr eine bereichsbezogene Struktur- |
| 208 | Ersetzung statt eines Einzelbefehls. |
| 209 | |
| 210 | 4. Die Neufassung der Überschrift einer benannten Einheit („In Anlage 7 wird die |
| 211 | Überschrift durch die folgende Überschrift ersetzt: „…““) sowie der Inhalts- |
| 212 | übersicht werden erkannt; letztere wird stets der manuellen Prüfung |
| 213 | zugewiesen. |
| 214 | |
| 215 | 5. Die Entwurfsform der Struktur-Ersetzung, bei der die Aufzählungsbezeichnung |
| 216 | außerhalb des Zitats steht („… ersetzt: 3. „…““), wird abgefangen und dem |
| 217 | Ersatztext wieder vorangestellt. |
| 218 | |
| 219 | 6. Der Chapeau-Qualifier („Im Satzteil vor Nummer 1 …“, „In der Angabe vor |
| 220 | Nummer 1 …“) wird auf weitere Einleitungen erstreckt; steht er allein, ohne |
| 221 | eigene Stelle, so bezieht sich die Operation auf die Kontextstelle. |
| 222 | |
| 223 | |
| 224 | Artikel 3 |
| 225 | Einfügung und Ersetzung ganzer Paragraphenblöcke |
| 226 | |
| 227 | 1. Die Einfügung mehrerer Paragraphen in einem Zuge („Nach § 60a werden die |
| 228 | folgenden §§ 60b und 60c eingefügt: „…““) sowie die Ersetzung eines §-Bereichs |
| 229 | durch einen §-Block werden erkannt. |
| 230 | |
| 231 | 2. Der Befehlsanwender zerlegt den zitierten Block anhand der §-Überschriften |
| 232 | (unter Ausschluss bloßer Querverweise wie „§ 71 Absatz 1“) in die einzelnen |
| 233 | Paragraphen und fügt sie geschlossen ein oder setzt sie an die Stelle des |
| 234 | ersetzten Bereichs. |
| 235 | |
| 236 | |
| 237 | Schlussbestimmung |
| 238 | |
| 239 | Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle |
| 240 | (einhundertvierundvierzig an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung |
| 241 | (mvnw verify) bestätigt worden. Nicht selbsttätig verarbeitbar bleiben |
| 242 | einstweilen die mehrquellige Struktur-Ersetzung über mehrere Gesetze hinweg |
| 243 | sowie vereinzelte Sonderfälle der Entwurfsfassung (Drucksachen); diese werden |
| 244 | dem Abschnitt „Manuell prüfen“ zugewiesen. Die Unterstützung des bayerischen |
| 245 | Landesrechts bleibt einem späteren Zeitpunkt vorbehalten. |
| 246 | |
| 247 | |
| 248 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| Matthias Andreas Benkard | 73c5dba | 2026-07-13 21:42:38 +0200 | [diff] [blame] | 249 | Fassung vom 13. Juli 2026, |
| 250 | zuletzt geändert durch die am 13. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 251 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 252 | |
| 253 | Auf Grund der fortdauernden Ertüchtigung des Befehlserkenners werden die bis zu |
| 254 | diesem Tage nicht selbsttätig verarbeitbaren Änderungsanweisungen nach näherer |
| 255 | Maßgabe der nachstehenden Abschnitte einer Verarbeitung zugänglich gemacht. Die |
| 256 | Zahl der nicht erkannten Anweisungen (nachfolgend: „unbekannte Befehle“) ver- |
| 257 | ringert sich hierdurch nach den vorliegenden Feststellungen wie folgt: im |
| 258 | Datensatz GEG von fünfzig (50) auf fünf (5), im Datensatz IfSG von elf (11) auf |
| 259 | drei (3), im Datensatz AGG von zwei (2) auf null (0) sowie im Datensatz UWG von |
| 260 | zwei (2) auf null (0). |
| 261 | |
| 262 | |
| 263 | Artikel 1 |
| 264 | Übernahme des vorbefindlichen Bearbeitungsstandes |
| 265 | |
| 266 | Der zum Stichtag im Arbeitsverzeichnis vorgehaltene, noch nicht in die Versions- |
| 267 | verwaltung überführte Bearbeitungsstand wird eingecheckt. Erfasst werden ins- |
| 268 | besondere der Sammelbefehl (mehrere Teilbefehle als ein Protokolleintrag), die |
| 269 | mehrfache Stellenauflösung (StellenParser.parseMehrfach) sowie die Auflösung von |
| 270 | Bereichs-Umnummerierungen in absteigender Reihenfolge. |
| 271 | |
| 272 | |
| 273 | Artikel 2 |
| 274 | Erkennung verbundener und mehrgliedriger Ersetzungsanweisungen |
| 275 | |
| 276 | Der Befehlserkenner (BefehlErkenner) wird wie folgt geändert: |
| 277 | |
| 278 | 1. Die Erkennung wird in eine Einzelbefehls-Stufe (erkenneEinzeln) und eine nach- |
| 279 | geordnete Auffangstufe (erkennePaarErsetzung, erkenneVerbund) gegliedert. Trifft |
| 280 | ein Muster zwar auf den Wortlaut, nicht aber auf eine auflösbare Stelle zu, so |
| 281 | steht dies der Prüfung der nachfolgenden Muster und Auffangstufen nicht mehr |
| 282 | entgegen. |
| 283 | |
| 284 | 2. Anweisungen der Form „In <Stelle> werden die Wörter „A“ durch die Wörter „B“ |
| 285 | und die Angabe „C“ durch die Wörter „D“ ersetzt“ werden erkannt; für jedes |
| 286 | Ersetzungspaar wird eine Ersetzung gebildet und, im Falle koordinierter Stellen, |
| 287 | das Kreuzprodukt aus Stellen und Paaren gebildet. |
| 288 | |
| 289 | 3. Anweisungen der Form „... und wird/werden ...“ werden an der Verbindungsstelle |
| 290 | versuchsweise zerlegt; wird jede Teilklausel als eigenständiger Befehl erkannt – |
| 291 | unverändert, mit großem Anfangsbuchstaben oder unter Voranstellung des lokativen |
| 292 | Präfixes der linken Klausel –, so entsteht ein Sammelbefehl. |
| 293 | |
| 294 | 4. Ergänzend werden die Einfügung eines Satzzeichens („... ein Komma eingefügt“) |
| 295 | sowie die anker-voranstehende Einfügung („Nach der Angabe „...“ wird ... |
| 296 | eingefügt“) als Muster aufgenommen. |
| 297 | |
| 298 | Der Stellenparser (StellenParser) wird dahin geändert, dass eine bloße Nummer oder |
| 299 | ein bloßer Buchstabe die Komponentenart der jeweils vorangehenden Stelle erbt |
| 300 | („Absatz 1 und 5“). |
| 301 | |
| 302 | |
| 303 | Artikel 3 |
| 304 | Erkennung von Bereichs-, Wortlaut- und Satzzeichenanweisungen |
| 305 | |
| 306 | 1. Der Stellenparser wird um die Entfaltung von „bis“-Bereichen (ganzzahlig sowie |
| 307 | für Einzelbuchstaben) und um die Pluralformen der Komponentenbezeichnungen |
| 308 | (Absätze, Sätze, Nummern, Buchstaben) ergänzt. |
| 309 | |
| 310 | 2. Die Aufhebung wird auf bereichs- und koordinierte Angaben erstreckt („Die |
| 311 | Nummern 1 bis 3 werden aufgehoben“, „Die Absätze 4 und 5 werden aufgehoben“). |
| 312 | |
| 313 | 3. Die Bereichs-Umnummerierung wird auf Nummern und Buchstaben sowie auf die Form |
| 314 | ohne „zu den“ erstreckt („Die bisherigen Nummern 4 bis 6 werden die Nummern |
| 315 | 8 bis 10“); die Einzel-Umnummerierung wird auf Nummern und Buchstaben sowie auf |
| 316 | die Einleitung „Die bisherige“ erstreckt. |
| 317 | |
| 318 | 4. Die Neufassung eines Paragraphen-Bereichs („Die §§ 52 bis 56 werden wie folgt |
| 319 | gefasst: ...“) wird durch Zerlegung des zitierten Blocks an den „§ N“-Grenzen |
| 320 | erkannt. |
| 321 | |
| 322 | 5. Es wird der Befehl „WortlautZuAbsatz“ eingeführt; die Anweisung „Der Wortlaut |
| 323 | wird Absatz N“ versieht den bislang unnummerierten Normtext mit der Absatznummer. |
| 324 | |
| 325 | 6. Die Ersetzung eines Wortes durch ein Satzzeichen („... das Wort „oder“ am Ende |
| 326 | durch ein Komma ersetzt“) sowie die zusammengesetzten Kommaformen werden erkannt. |
| 327 | |
| 328 | |
| 329 | Artikel 4 |
| 330 | Aufnahme der Gliederungs- und Inhaltsübersichts-Anweisungen |
| 331 | |
| 332 | 1. Das Datenmodell wird wie folgt geändert: |
| 333 | a) Die Gliederung (Gliederung) wird um die Gliederungskennzahl ergänzt. |
| 334 | b) Das Gesetz (Gesetz) führt fortan die geordnete Liste der Gliederungs- |
| 335 | einheiten mit; der Lader (GiiXmlLoader) erhebt diese aus dem gii-XML. |
| 336 | |
| 337 | 2. Die Stelle (Stelle) wird um die Komponenten „Gliederungseinheit“ (Teil, |
| 338 | Abschnitt, Unterabschnitt, Anlage und dergleichen) sowie „Absatzbezeichnung“ |
| 339 | ergänzt. Der Stellenparser erkennt diese Komponenten, ferner die Wendung |
| 340 | „Überschrift von <Gliederung>“, und lässt die verfeinernden Zusätze „Satzteil |
| 341 | vor Nummer N“ und „Angabe vor Nummer N“ außer Betracht. |
| 342 | |
| 343 | 3. Die Neufassung sowie die Streichung von Gliederungs-Überschriften werden auf den |
| 344 | Gliederungsbaum angewandt und in der Synopse als gesonderter Abschnitt |
| 345 | „Geänderte Gliederungs-Überschriften“ dargestellt. Die Streichung einer |
| 346 | Absatzbezeichnung entfernt die betreffende Absatznummer. Die die Inhaltsübersicht |
| 347 | betreffenden Anweisungen („Die Angabe(n) zu ...“) werden erkannt. |
| 348 | |
| 349 | |
| 350 | Schlussbestimmung |
| 351 | |
| 352 | Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle |
| 353 | (einhundertneunzehn an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung (mvnw |
| 354 | verify) bestätigt worden. Nicht selbsttätig verarbeitbar bleiben einstweilen die |
| 355 | mehrquelligen Struktur-Ersetzungen, die Einfügung und Bereichsersetzung ganzer |
| 356 | Paragraphenfolgen (§§), die Neufassung von Satzbereichen sowie die stellenlosen |
| 357 | Chapeau-Anweisungen; diese werden dem Abschnitt „Manuell prüfen“ zugewiesen. Die |
| 358 | Unterstützung des bayerischen Landesrechts bleibt einem späteren Zeitpunkt |
| 359 | vorbehalten. |