| Matthias Andreas Benkard | 73c5dba | 2026-07-13 21:42:38 +0200 | [diff] [blame^] | 1 | ╔══════════════════════════════════════════════════════════════════════════════╗ |
| 2 | ║ ║ |
| 3 | ║ V E R Z E I C H N I S D E R F A S S U N G E N ║ |
| 4 | ║ des Softwareerzeugnisses „ÄndGgner“ ║ |
| 5 | ║ (Werkzeug zur Erstellung von Synopsen für Änderungsgesetze) ║ |
| 6 | ║ ║ |
| 7 | ╚══════════════════════════════════════════════════════════════════════════════╝ |
| 8 | |
| 9 | Vorbemerkung zur Führung dieses Verzeichnisses |
| 10 | ────────────────────────────────────────────── |
| 11 | (1) Dieses Verzeichnis dokumentiert nach Maßgabe der nachstehenden Bestimmungen |
| 12 | den jeweiligen Stand des Quelltextes des vorbezeichneten Erzeugnisses. |
| 13 | (2) Für jeden Kalendertag, an dem Änderungen am Quelltext vorgenommen werden, ist |
| 14 | ein gesonderter Abschnitt nach dem Muster der nachfolgenden Fassungen anzu- |
| 15 | legen; die Abschnitte sind in absteigender zeitlicher Reihenfolge (jüngste |
| 16 | Fassung zuerst) zu führen. |
| 17 | (3) Die Änderungen sind in sachlich gegliederter Form, unter fortlaufender |
| 18 | Nummerierung und unter Angabe der betroffenen Bestandteile (Klassen, Dateien) |
| 19 | zu bezeichnen. Maßgeblich ist die im Handbuch der Rechtsförmlichkeit nieder- |
| 20 | gelegte Ausdrucksweise entsprechend. |
| 21 | |
| 22 | |
| 23 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 24 | Fassung vom 13. Juli 2026, |
| 25 | zuletzt geändert durch die am 13. Juli 2026 vorgenommenen Änderungen |
| 26 | ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ |
| 27 | |
| 28 | Auf Grund der fortdauernden Ertüchtigung des Befehlserkenners werden die bis zu |
| 29 | diesem Tage nicht selbsttätig verarbeitbaren Änderungsanweisungen nach näherer |
| 30 | Maßgabe der nachstehenden Abschnitte einer Verarbeitung zugänglich gemacht. Die |
| 31 | Zahl der nicht erkannten Anweisungen (nachfolgend: „unbekannte Befehle“) ver- |
| 32 | ringert sich hierdurch nach den vorliegenden Feststellungen wie folgt: im |
| 33 | Datensatz GEG von fünfzig (50) auf fünf (5), im Datensatz IfSG von elf (11) auf |
| 34 | drei (3), im Datensatz AGG von zwei (2) auf null (0) sowie im Datensatz UWG von |
| 35 | zwei (2) auf null (0). |
| 36 | |
| 37 | |
| 38 | Artikel 1 |
| 39 | Übernahme des vorbefindlichen Bearbeitungsstandes |
| 40 | |
| 41 | Der zum Stichtag im Arbeitsverzeichnis vorgehaltene, noch nicht in die Versions- |
| 42 | verwaltung überführte Bearbeitungsstand wird eingecheckt. Erfasst werden ins- |
| 43 | besondere der Sammelbefehl (mehrere Teilbefehle als ein Protokolleintrag), die |
| 44 | mehrfache Stellenauflösung (StellenParser.parseMehrfach) sowie die Auflösung von |
| 45 | Bereichs-Umnummerierungen in absteigender Reihenfolge. |
| 46 | |
| 47 | |
| 48 | Artikel 2 |
| 49 | Erkennung verbundener und mehrgliedriger Ersetzungsanweisungen |
| 50 | |
| 51 | Der Befehlserkenner (BefehlErkenner) wird wie folgt geändert: |
| 52 | |
| 53 | 1. Die Erkennung wird in eine Einzelbefehls-Stufe (erkenneEinzeln) und eine nach- |
| 54 | geordnete Auffangstufe (erkennePaarErsetzung, erkenneVerbund) gegliedert. Trifft |
| 55 | ein Muster zwar auf den Wortlaut, nicht aber auf eine auflösbare Stelle zu, so |
| 56 | steht dies der Prüfung der nachfolgenden Muster und Auffangstufen nicht mehr |
| 57 | entgegen. |
| 58 | |
| 59 | 2. Anweisungen der Form „In <Stelle> werden die Wörter „A“ durch die Wörter „B“ |
| 60 | und die Angabe „C“ durch die Wörter „D“ ersetzt“ werden erkannt; für jedes |
| 61 | Ersetzungspaar wird eine Ersetzung gebildet und, im Falle koordinierter Stellen, |
| 62 | das Kreuzprodukt aus Stellen und Paaren gebildet. |
| 63 | |
| 64 | 3. Anweisungen der Form „... und wird/werden ...“ werden an der Verbindungsstelle |
| 65 | versuchsweise zerlegt; wird jede Teilklausel als eigenständiger Befehl erkannt – |
| 66 | unverändert, mit großem Anfangsbuchstaben oder unter Voranstellung des lokativen |
| 67 | Präfixes der linken Klausel –, so entsteht ein Sammelbefehl. |
| 68 | |
| 69 | 4. Ergänzend werden die Einfügung eines Satzzeichens („... ein Komma eingefügt“) |
| 70 | sowie die anker-voranstehende Einfügung („Nach der Angabe „...“ wird ... |
| 71 | eingefügt“) als Muster aufgenommen. |
| 72 | |
| 73 | Der Stellenparser (StellenParser) wird dahin geändert, dass eine bloße Nummer oder |
| 74 | ein bloßer Buchstabe die Komponentenart der jeweils vorangehenden Stelle erbt |
| 75 | („Absatz 1 und 5“). |
| 76 | |
| 77 | |
| 78 | Artikel 3 |
| 79 | Erkennung von Bereichs-, Wortlaut- und Satzzeichenanweisungen |
| 80 | |
| 81 | 1. Der Stellenparser wird um die Entfaltung von „bis“-Bereichen (ganzzahlig sowie |
| 82 | für Einzelbuchstaben) und um die Pluralformen der Komponentenbezeichnungen |
| 83 | (Absätze, Sätze, Nummern, Buchstaben) ergänzt. |
| 84 | |
| 85 | 2. Die Aufhebung wird auf bereichs- und koordinierte Angaben erstreckt („Die |
| 86 | Nummern 1 bis 3 werden aufgehoben“, „Die Absätze 4 und 5 werden aufgehoben“). |
| 87 | |
| 88 | 3. Die Bereichs-Umnummerierung wird auf Nummern und Buchstaben sowie auf die Form |
| 89 | ohne „zu den“ erstreckt („Die bisherigen Nummern 4 bis 6 werden die Nummern |
| 90 | 8 bis 10“); die Einzel-Umnummerierung wird auf Nummern und Buchstaben sowie auf |
| 91 | die Einleitung „Die bisherige“ erstreckt. |
| 92 | |
| 93 | 4. Die Neufassung eines Paragraphen-Bereichs („Die §§ 52 bis 56 werden wie folgt |
| 94 | gefasst: ...“) wird durch Zerlegung des zitierten Blocks an den „§ N“-Grenzen |
| 95 | erkannt. |
| 96 | |
| 97 | 5. Es wird der Befehl „WortlautZuAbsatz“ eingeführt; die Anweisung „Der Wortlaut |
| 98 | wird Absatz N“ versieht den bislang unnummerierten Normtext mit der Absatznummer. |
| 99 | |
| 100 | 6. Die Ersetzung eines Wortes durch ein Satzzeichen („... das Wort „oder“ am Ende |
| 101 | durch ein Komma ersetzt“) sowie die zusammengesetzten Kommaformen werden erkannt. |
| 102 | |
| 103 | |
| 104 | Artikel 4 |
| 105 | Aufnahme der Gliederungs- und Inhaltsübersichts-Anweisungen |
| 106 | |
| 107 | 1. Das Datenmodell wird wie folgt geändert: |
| 108 | a) Die Gliederung (Gliederung) wird um die Gliederungskennzahl ergänzt. |
| 109 | b) Das Gesetz (Gesetz) führt fortan die geordnete Liste der Gliederungs- |
| 110 | einheiten mit; der Lader (GiiXmlLoader) erhebt diese aus dem gii-XML. |
| 111 | |
| 112 | 2. Die Stelle (Stelle) wird um die Komponenten „Gliederungseinheit“ (Teil, |
| 113 | Abschnitt, Unterabschnitt, Anlage und dergleichen) sowie „Absatzbezeichnung“ |
| 114 | ergänzt. Der Stellenparser erkennt diese Komponenten, ferner die Wendung |
| 115 | „Überschrift von <Gliederung>“, und lässt die verfeinernden Zusätze „Satzteil |
| 116 | vor Nummer N“ und „Angabe vor Nummer N“ außer Betracht. |
| 117 | |
| 118 | 3. Die Neufassung sowie die Streichung von Gliederungs-Überschriften werden auf den |
| 119 | Gliederungsbaum angewandt und in der Synopse als gesonderter Abschnitt |
| 120 | „Geänderte Gliederungs-Überschriften“ dargestellt. Die Streichung einer |
| 121 | Absatzbezeichnung entfernt die betreffende Absatznummer. Die die Inhaltsübersicht |
| 122 | betreffenden Anweisungen („Die Angabe(n) zu ...“) werden erkannt. |
| 123 | |
| 124 | |
| 125 | Schlussbestimmung |
| 126 | |
| 127 | Die vorstehenden Änderungen sind durch die Prüfung sämtlicher Testfälle |
| 128 | (einhundertneunzehn an der Zahl) sowie durch die vollständige Erstellung (mvnw |
| 129 | verify) bestätigt worden. Nicht selbsttätig verarbeitbar bleiben einstweilen die |
| 130 | mehrquelligen Struktur-Ersetzungen, die Einfügung und Bereichsersetzung ganzer |
| 131 | Paragraphenfolgen (§§), die Neufassung von Satzbereichen sowie die stellenlosen |
| 132 | Chapeau-Anweisungen; diese werden dem Abschnitt „Manuell prüfen“ zugewiesen. Die |
| 133 | Unterstützung des bayerischen Landesrechts bleibt einem späteren Zeitpunkt |
| 134 | vorbehalten. |