| Matthias Andreas Benkard | 916dc34 | 2026-08-26 08:24:40 +0200 | [diff] [blame^] | 1 | Beispieldaten Hamburg — Herkunft und Aufbereitung |
| 2 | ================================================= |
| 3 | |
| 4 | 1. Änderungsdokument |
| 5 | HmbGVBl-2026-17_GutachterausschussVO-AendVO.pdf |
| 6 | Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Teil I, Nr. 17 vom 26. Mai 2026, |
| 7 | S. 147: Verordnung zur Änderung der Verordnung über den Gutachterausschuss |
| 8 | für Grundstückswerte vom 12. Mai 2026. |
| 9 | Bezogen über https://www.luewu.de/wp-content/uploads/2026/05/GVBL_HH_2026-17.pdf |
| 10 | (abgerufen am 26.08.2026). Das Blatt gibt der Verlag Lütcke & Wulff heraus; |
| 11 | die Jahrgänge liegen unter https://www.luewu.de/gesetz-und-verordnungsblatt/ |
| 12 | frei und ohne Anmeldung. Das Heft trägt drei Verkündungen; maßgeblich ist die |
| 13 | zweite. |
| 14 | |
| 15 | 2. Stammfassung (vor der Änderung) |
| 16 | GAusschV-HH-alt.txt |
| 17 | Verordnung über den Gutachterausschuss für Grundstückswerte vom 12. Mai 2009 |
| 18 | (HmbGVBl. S. 124) in ihrer Ursprungsfassung. |
| 19 | Die Änderungshistorie des Landesrechtsportals |
| 20 | (https://www.landesrecht-hamburg.de/bsha/document/jlr-NNLHH0000638E, Reiter |
| 21 | „Änderungshistorie“) weist für diese Verordnung genau eine Änderung aus — eben |
| 22 | die des Heftes Nr. 17/2026. Die Fassung vor der Änderung ist deshalb die |
| 23 | Ursprungsfassung, und die steht im Gesetzblatt selbst: |
| 24 | https://www.luewu.de/wp-content/uploads/2025/08/GVBL_HH_2009-20.pdf |
| 25 | (HmbGVBl. Nr. 20 vom 15. Mai 2009, S. 124). |
| 26 | Aufbereitet mit `--extract-only` des Erzeugnisses (der zweispaltige Satz des |
| 27 | Blattes verlangt dessen Lesereihenfolge; `pdftotext -layout` verschränkt die |
| 28 | Spalten) und von Hand in das kanonische Klartextformat gebracht: Titelzeile, |
| 29 | Klammerzusatz mit der juris-Abkürzung, Normköpfe „§ N␣␣Titel“. Entfernt wurden |
| 30 | die Eingangsformel, der Kolumnentitel und die Schlussformel. |
| 31 | |
| 32 | 3. Nachfassung (nach der Änderung), nur als Prüfmaßstab |
| 33 | GAusschV-HH-neu.txt |
| 34 | Dieselbe Verordnung in der ab dem 1. Juli 2026 geltenden Fassung, entnommen der |
| 35 | Gesamtausgabe des Landesrechtsportals (Stand: 26.08.2026) und in dasselbe |
| 36 | Klartextformat gebracht. |
| 37 | |
| 38 | Zum Portal: landesrecht-hamburg.de ist — wie die Portale Hessens, Berlins, |
| 39 | Schleswig-Holsteins und Baden-Württembergs — eine juris-Einseitenanwendung. |
| 40 | Eine Skriptabfrage erhält nur die rund 5,6 kB große Anwendungshülle; der Text |
| 41 | kommt allein über eine Browsersteuerung. Anders als jene Portale führt Hamburg |
| 42 | keine „Gesamtausgaben-Liste“ mit datierbaren Adressen, sondern nur die aktuelle |
| 43 | Gesamtausgabe nebst einer Änderungshistorie. Für dieses Beispiel genügt das, |
| 44 | weil es nur eine einzige Änderung gibt; wo eine Vorschrift mehrfach geändert |
| 45 | worden ist, führt der Weg über die Hefte des Gesetzblattes. |
| 46 | |
| 47 | 4. Was der Fall trägt |
| 48 | - Die Änderungsverordnung gliedert sich in *Paragraphen* (§ 1 Änderung, § 2 |
| 49 | Inkrafttreten), während die erste Verkündung desselben Heftes sich in Artikel |
| 50 | gliedert. Ein Sammelheft führt beide Gliederungen nebeneinander. |
| 51 | - Ihre Änderungsbefehle sind *dezimal* gegliedert (6.1, 7.1.1, 7.2.3), wo die |
| 52 | übrigen Blätter a)/aa) setzen. |
| 53 | - Idiome: „erhält folgende Fassung“, „die Textstelle „…“", „Hinter § 7 wird |
| 54 | folgender § 7a eingefügt“, „Es wird folgender Absatz 3 angefügt“, „§§ 6 und 7 |
| 55 | erhalten folgende Fassung“. |
| 56 | - Der Satz des Blattes setzt zwischen Paragraphenzeichen und Nummer ein |
| 57 | *schmales Leerzeichen* (U+2009). |
| 58 | - Der Kolumnentitel steht im Inhaltsstrom und fällt hinter das Zitat eines |
| 59 | Befehls; das Schlusswort der Eingangsformel („verordnet:“) fällt in der |
| 60 | rechten Spalte mitten in einen Absatz. |
| 61 | |
| 62 | 5. Benannte Abweichungen von der amtlichen Nachfassung |
| 63 | § 3 und § 4: Die Nummern 2 und 3 des Heftes schreiben „wir die Textstelle … |
| 64 | ersetzt“ statt „wird“. Das ist ein Verkündungsfehler; beide Befehle bleiben |
| 65 | unerkannt. Geraten wird nicht — ein Werkzeug, das „wir“ als „wird“ liest, |
| 66 | läse morgen auch anderes, was dort nicht steht. |
| 67 | § 6: Das Gesetzblatt setzt in der neuen Fassung „1. in Präsenz“ ohne Komma, |
| 68 | das Portal „1. in Präsenz,“. Das Erzeugnis wendet den Wortlaut an. |
| 69 | § 9: Nummer 7.1.3 fasst die Nummer 3 neu, Nummer 7.1.4 macht die bisherige |
| 70 | Nummer 3 zur Nummer 4. Beide meinen die ursprüngliche Zählung. Vorgezogen |
| 71 | wird die Umnummerierung — sonst verlöre die bisherige Nummer 3 ihren |
| 72 | Wortlaut —, und die Neufassung findet ihre Bezeichnung alsdann geräumt und |
| 73 | bleibt liegen. Die Neufassung einer soeben geräumten Bezeichnung als |
| 74 | Einfügung zu vollziehen, leistet das Erzeugnis nicht. |