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      "author": {
        "name": "Matthias Andreas Benkard",
        "email": "code@mail.matthias.benkard.de",
        "time": "Sat Aug 22 21:23:06 2026 +0200"
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        "name": "Matthias Andreas Benkard",
        "email": "code@mail.matthias.benkard.de",
        "time": "Sat Aug 22 21:23:06 2026 +0200"
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      "message": "Die Auslieferung trägt nur, was der Browser wirklich braucht\n\nDie Browserfassung soll künftig über Cloudflare Workers gehen, und dort gilt\neine Grenze von 25 MiB je Datei, unkomprimiert gemessen. Zwei der\nausgelieferten Dateien standen dem entgegen: Das Quelltextarchiv maß 29,7 MB\nund war damit schon nicht mehr hochzuladen, das Wasm-Modul mit 24,5 MB zu\nachtundneunzig Hundertsteln der Grenze und ohne jeden Spielraum.\n\nDas Archiv war ein ungefiltertes „git archive“ des Repositoriums, und über\nfünfundneunzig Hundertstel davon waren die Beispiel-PDFs. Der Quelltext selbst\nmisst keine dreihunderttausend Zeichen. Die Gesetzes- und Drucksachentexte sind\nfremde Werke, an denen allein die Tests messen; sie sind nicht der Quelltext,\naus dem sich das Ausgelieferte herstellen ließe, und die Auflage des AGPLv3 § 13\nverlangt sie deshalb nicht. Sie sind aus dem Archiv genommen, und\n„quelltext-fassung.txt“ sagt fortan, dass sie fehlen, warum sie fehlen und wo\nsie vollständig liegen. Damit dies nicht stillschweigend zurückfällt, bricht\n„webpaket.sh“ ab, sobald das Archiv acht Mebibyte überschreitet, und ebenso,\nwenn irgendeine ausgelieferte Datei die Grenze der Zielplattform reißt: Lieber\nhier auffallen als beim Hochladen.\n\nDer Korpus lag überdies unter „src/main/resources“ und wanderte deshalb in\njedes Erzeugnis: in das Klassenverzeichnis, in die ausführbare Archivdatei —\nachtundzwanzig Megabyte für ein Werk von sechshundert Kilobyte Java — und auf\nden Klassenpfad des Übersetzers, dessen Ressourcentabelle die Verzeichnisnamen\nbis ins Wasm trug. Er liegt nunmehr unter „src/test/resources“, wo er hingehört,\nund ist von der Kopie nach „target/test-classes“ ausgenommen: Die Tests lesen\nihn über Dateisystempfade, eine Kopie wäre bei jedem Bau fünfunddreißig\nMegabyte umsonst.\n\nDas Modul wiegt statt 24,5 nunmehr 17,2 Megabyte; komprimiert geht es mit 5,5\nstatt 7,1 Megabyte über die Leitung. Vier Ursachen liegen dem zugrunde. Der\nPicocli-Annotationsprozessor meldete die Befehlszeilenklasse mit sämtlichen\nMethoden zur Reflexion an, worauf die Erreichbarkeitsanalyse die ganze\nBefehlszeilenfassung samt Dateizugriffen in ein Bild zog, in dem es keine\nBefehlszeile gibt; im Profil „wasm“ läuft er nicht mehr, und eine von einem\nfrüheren Lauf liegengebliebene Konfiguration wird vor dem Übersetzen entfernt,\ndamit die Größe nicht davon abhängt, was vorher lief. Der Ressourcen-Glob\n„org/apache/fontbox/**“ bettete 3,3 Megabyte ostasiatischer CMaps, die\nSchrifttabelle „Scripts.txt“ und — weil zwei Sterne auch Klassendateien treffen\n— 0,7 Megabyte „.class“-Dateien ein, von denen ein deutsches Gesetzes-PDF nichts\nbraucht; geblieben sind die beiden Identity-CMaps. Die Metriken unter\n„org/apache/pdfbox/resources“ bleiben vollständig, denn an ihnen hängt die\nBreitenberechnung bei nicht eingebetteten Schriften. Übersetzt wird mit „-Os“,\nund den Rest holt „wasm-opt -Oz“ im Webpaket.\n\nDessen Merkmale sind einzeln aufgezählt und nicht als „--all-features“ erteilt.\nDer bequeme Weg war gangbar und führte doch ins Leere: Binaryen nutzte\ndaraufhin Vorschläge, die noch kein Browser annimmt, und das Modul scheiterte\nerst beim Instanziieren — erst an einem exakten Heap-Typ aus den „custom\ndescriptors“, nach dessen Abschaltung an der kompakten Importsektion. Zugelassen\nist nunmehr, was ausgeliefert in den Browsern steht und was Web Image braucht.\n\nDie Vorkompression nach „.gz“ und „.br“ entfällt als Regelfall, denn Cloudflare\nkomprimiert selbst und jede Beilage wäre dort eine weitere Datei; wer mit nginx\nselbst ausliefert, fordert sie mit VORKOMPRIMIEREN\u003d1 an. Das\nAuslieferungsverzeichnis fällt damit von achtundsechzig auf siebzehn Megabyte,\nund ein liegengebliebenes „.DS_Store“ geht nicht mehr mit hoch.\n\nDreihundertfünfundzwanzig Testfälle bestehen. Das Modul ist im Browser\ngelaufen: Vier Dokumentenpaare — IfSG, UWG, AGG und das Bayerische Jagdgesetz,\nalso gii-XML wie PDF als Stammfassung, Bundesgesetzblatt, Drucksache und\nGesetz- und Verordnungsblatt als Änderungsdokument — ergeben Synopsen, deren\nSHA-256-Summen denen der Befehlszeilenfassung gleichen. Der Ressourcenbeschnitt\nkostet also keine Zeichen.\n\nCo-Authored-By: Claude Opus 5 \u003cnoreply@anthropic.com\u003e\nChange-Id: I31a47d1dcf3b27ffa4ae891947b1c4e083107a71\n"
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        "time": "Sat Aug 22 19:02:46 2026 +0200"
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      },
      "message": "Das Gesetzblatt bestimmt, was ein Anführungszeichen bedeutet\n\nVon den im Juli beschafften Gesetzblättern der Länder war eines nie angefasst\nworden: das Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen. Es hat\nsich als lohnend erwiesen, denn seine Eigenheiten sind keine thüringischen.\n\nDas Blatt führt kein einziges öffnendes Anführungszeichen, sondern setzt das\ngerade beidseitig. Bislang galt ein gerades Zeichen ausnahmslos als\nschließendes — für das Bundesgesetzblatt und die Drucksachen trifft das zu,\ndort öffnet stets das deutsche Zeichen, und ein gerades ist ein Satz- oder\nExtraktionsfehler. In einem so gesetzten Blatt aber fand der Zitatextraktor\nkein einziges Zitat, und sämtliche Befehle des Heftes gingen verloren. Fortan\nentscheidet der Text als ganzer: Führt er kein deutsches öffnendes Zeichen, so\nwerden die geraden paarweise gelesen, das erste öffnend, das zweite schließend.\nBei ungerader Anzahl ist er nachweislich unbalanciert; dann bleibt es bei der\nschließenden Lesart, und es ergeht eine Warnung. Eine Regel nach der Stellung\ndes Zeichens wäre untauglich gewesen: Das Blatt führt Zitate, die mit einem\nLeerzeichen beginnen, und schließende Zeichen, die am Folgewort kleben.\n\nDer Befehl „Die bisherigen §§ 9 bis 12 werden die §§ 8 bis 10“ nennt vier\nAusgangs- und drei Zielbezeichnungen. Das ist kein Widerspruch: Der Bereich\nnennt Bezeichnungen, gezählt werden aber Einheiten, und der aufgehobene\nPlatzhalter § 10 ist keine Einheit, denn er trägt keinen Inhalt. Welche\nEinheiten ein Bereich trägt, weiß erst das Gesetz. Ein solcher Befehl bleibt\ndeshalb bis zur Anwendung ungeteilt und wird dort entfaltet; geht die Zählung\nauch dann nicht auf, bleibt er manuell zu prüfen, und der Grund wird genannt.\n\nDie Neufassung eines Paragraphenbereichs wurde bisher an jedem\nParagraphenzeichen des Zitats geteilt. Der neue Wortlaut zitiert jedoch\nreihenweise andere Vorschriften; an diesen zu schneiden erfand Normen, die es\nnicht gibt — aus drei neu gefassten Paragraphen wurden zehn. Geteilt wird\nnunmehr allein an den Bezeichnungen des angekündigten Bereichs. Hinzu treten\ndie Verweisung als Gegenstand einer Wortoperation, der Rahmen, der sich auf\neine Untereinheit der umnummerierten Einheit verengt, die mehrzeilige\nÜberschrift einer zitierten Neufassung und die Erkenntnis, dass über einen\nTrennstrich vor einem Großbuchstaben der Wortbestand des Dokuments entscheidet:\nTrägt es das Wort auch ohne Strich, so war es eine Trennung.\n\nDie Stammfassung ist aus vier Gesetzblättern zusammengesetzt. Thüringens\nLandesrechtportal ist dieselbe anmeldepflichtige Anwendung wie die Portale\nSchleswig-Holsteins, Berlins, Baden-Württembergs und Hessens, und das Archiv\nder Staatskanzlei antwortet Skripten mit einer Fehlerseite. Frei zugänglich ist\ndagegen die Parlamentsdatenbank des Landtags, der das Blatt herausgibt; über\nsie liegen Stammheft und Änderungshefte vor. Jeder Änderungsbefehl ist als eine\ngeprüfte Ersetzung angewandt worden — dass keine fehlschlug, ist der Beleg der\nRekonstruktion. Eine amtliche konsolidierte Nachfassung gibt es nicht; ein\nzeichengenauer Abgleich mit ihr steht deshalb aus, was in den Herkunftsangaben\nvermerkt ist.\n\nAlle zehn Befehle der Vierten Verordnung zur Änderung der Thüringer\nKindergartenfinanzierungsverordnung werden angewandt, keiner bleibt manuell.\nDreihundertfünfundzwanzig Testfälle bestehen, und keine der gepinnten Zahlen\nder übrigen Belegfälle hat sich geändert. Die Browserfassung ist übersetzt\nworden und liefert dieselben Zahlen wie die Befehlszeile.\n\nCo-Authored-By: Claude Opus 5 \u003cnoreply@anthropic.com\u003e\nChange-Id: Ifca501ed6ffb42165ee4ab4ca036d7db186bbec0\n"
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