Farbe kehrt dorthin zurück, wo sie eine Aussage trägt
Die schwarzweiße Fassung nahm der Synopse mehr, als sie ihr gab: Rot und Grün
sind am Bildschirm die schnellste Scheidung von Streichung und Einfügung, und die
Balken der Hinweiskästen finden das Auge, bevor es liest. Beides kehrt zurück.
Schwarzweiß bleibt das Grundgerüst — Schrift, Rahmen, Knopf, Verweise —, sodass
Farbe nurmehr dort auftritt, wo sie etwas bedeutet, und überall dasselbe meint:
Rot warnt, Grün bestätigt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis aus der farblosen Fassung. Sie hat gezeigt, dass
die Farbe im Diff nicht bloß schmückte, sondern allein trug: Die Einfügung hob
die ihr vom Browser zugedachte Unterstreichung ausdrücklich auf, sodass der grüne
Grund ihr einziges Merkmal war. Die Unterstreichung bleibt daher wiederher-
gestellt und tritt nun neben das Grün, wie die Durchstreichung neben dem Rot
steht. Wer schwarzweiß ausdruckt oder Farben anders wahrnimmt, sieht die Änderung
seither auch dann.
Die Hinweiskästen der Startseite erhalten Balken nach derselben Regel: rot für
den noscript-Hinweis und die Fehlermeldung, grün für die Fertigmeldung, grau
während der Arbeit, weil noch nichts feststeht. Die Abzeichen behalten ihre
Farben, bleiben aber in Versalien gesetzt. Für den Druck werden die farbigen
Flächen von der Sparschaltung der Browser ausgenommen.
Dreihundertzwölf Testfälle bestehen unverändert; die Synopse des Gebäude-
energiegesetzes ergibt weiterhin achtundsechzig angewandte Befehle, einund-
fünfzig zur manuellen Prüfung und siebenundvierzig geänderte Normen. Seiten und
Synopse sind in Hell- und Dunkelfassung in Augenschein genommen worden.
Artikel 7 des Verzeichnisses der Fassungen wird auf den nunmehr geltenden Stand
gebracht; er beschrieb die farblose Zwischenfassung.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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