Der Korpus sagt, woran die Reste im Ganzen liegen

Der Befund über das Erzeugnis ruhte auf handverlesenen Fällen. Rund drei Dutzend
Akzeptanzprüfungen sagen, dass diese Hefte aufgehen; sie sagen nicht, woran die
Reste im Ganzen liegen — ob an der Befehlssprache eines Landes, an der
Aufbereitung des Druckwerks oder am Alter der eingesetzten Stammfassung. Die
Auszählung der Gründe beantwortet das für ein Heft; über einen Korpus geführt
beantwortet sie es für das Erzeugnis.

Der Schalter --korpus arbeitet eine Auftragsliste ab und gibt je Auftrag eine
Zeile Kennzahlen aus: erschlossene, angewandte, liegengebliebene und am Stichtag
zurückgestellte Befehle, sodann die gleichen, geprüften, fehlenden, überzähligen
und abweichenden Normen des Abgleichs, zuletzt die Gründe nach Häufigkeit. Die
Liste nennt dieselben Angaben, die auch die Befehlszeile entgegennimmt — ein
Auftrag ist nichts anderes als ein Lauf. Mit --synopsen bleiben die
Einzelsynopsen samt einer Übersichtsseite stehen; ohne sie wäre der Bericht eine
Zahlenreihe, aus der niemand den Grund eines Restes erführe.

Eingecheckt ist der Bericht die Grundlinie. --grundlinie hält den Lauf dagegen
und rügt allein, was fällt: weniger erschlossene oder angewandte Befehle, weniger
gleiche Normen, mehr liegengebliebene, fehlende, überzählige oder abweichende.
Ein Fortschritt ist kein Fehler, sondern der Zweck der Arbeit; er verlangt
allein, die Grundlinie fortzuschreiben. Der Rückschritt endet mit 3 wie ein nicht
aufgehender Abgleich. Ein gescheiterter Auftrag hält den Lauf nicht an, sondern
trägt seinen Fehlertext in seiner Zeile — der Grundsatz der Nichtverwerfung gilt
auch hier.

Der mitgelieferte Korpus umfasst einunddreißig Aufträge und gibt 1413 Befehle
her, von denen 1287 angewandt werden; 632 von 641 verglichenen Normen gehen auf.
Er reproduziert die Zahlen der bestehenden Akzeptanzfälle (UWG 19/0, GEG 119/119,
BayJG 154/154, Berlin 171/171, WDR 101, Bremen 41/37, Hamburg 21/17). Drei
Aufträge tragen mit Absicht hohe Reste: Bei den beiden Beschlussempfehlungen und
bei Rheinland-Pfalz schreibt die Vorlage eine ältere Fassung fort als die
eingesetzte Stammfassung. Sie sind gleichwohl Wächter — steigen ihre Reste, so
hat sich etwas verschlechtert.

Nebenbei: Die Auszählung der Gründe stand doppelt (Befehlszeile und Synopse) und
liegt nun in Pipeline.zaehleGruende; das Ergebnis der Pipeline führt sie mit.

Geprüft: mvnw verify (443 Testfälle) und reuse lint (214/214) gehen durch; der
Korpuslauf ist Teil der Prüfung. Die Rügeregel ist am ganzen Korpus erprobt: Eine
um eins verschärfte Grundlinie führt zur Rüge „UWG-BGBl: angewandte Befehle 19
statt 20“ und zum Rückgabewert 3.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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index 677db5d..17572b5 100644
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+++ b/FASSUNGEN.txt
@@ -21,7 +21,102 @@
 
 
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- Fassung vom 28. August 2026,
+ Fassung vom 28. August 2026 (zweite Fassung des Tages),
+ zuletzt geändert durch die am 28. August 2026 vorgenommenen Änderungen
+════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════
+
+Der Befund über das Erzeugnis ruhte bislang auf handverlesenen Fällen. Rund drei
+Dutzend Akzeptanzprüfungen sagen, dass diese Hefte aufgehen; sie sagen nicht,
+woran die Reste im Ganzen liegen, und die Auszählung der Gründe blieb auf den
+einzelnen Lauf beschränkt. Der Massenlauf beantwortet das für den Korpus: eine
+Zeile Kennzahlen je Heft, und, eingecheckt, eine Grundlinie, hinter die kein
+späterer Lauf zurückfallen darf. Der Korpus umfasst einunddreißig Aufträge; er
+gibt 1413 Befehle her, von denen 1287 angewandt werden, und 632 von 641 mit der
+amtlichen Nachfassung verglichenen Normen gehen auf.
+
+
+Artikel 1
+Der Korpusbericht
+
+(1) Der Schalter „--korpus“ nimmt eine Auftragsliste entgegen und gibt statt einer
+    Synopse je Auftrag eine Zeile Kennzahlen aus (Korpusbericht). Die Liste ist
+    eine Tabulatortabelle mit den Spalten Bezeichnung, Stammfassung, Hefte,
+    Artikel, Nachfassung und Stichtag; es sind dieselben Angaben, die auch die
+    Befehlszeile entgegennimmt. Ein Auftrag ist nichts anderes als ein Lauf.
+
+(2) Der Bericht führt je Auftrag die erschlossenen, die angewandten, die liegen
+    gebliebenen und die am Stichtag zurückgestellten Befehle, sodann die gleichen,
+    geprüften, fehlenden, überzähligen und abweichenden Normen des Abgleichs und
+    zuletzt die Gründe nach Häufigkeit.
+
+(3) Der Schalter „--grundlinie“ hält den Lauf gegen einen früheren Bericht. Gerügt
+    wird allein, was fällt: weniger erschlossene oder angewandte Befehle, weniger
+    gleiche Normen, mehr liegengebliebene, fehlende, überzählige oder abweichende.
+    Ein Fortschritt ist kein Fehler, sondern der Zweck der Arbeit; er verlangt
+    allein, die Grundlinie fortzuschreiben. Der Rückschritt endet mit dem
+    Rückgabewert 3 wie ein nicht aufgehender Abgleich.
+
+(4) Der Schalter „--synopsen“ behält die Einzelsynopsen und legt eine
+    Übersichtsseite daneben, die auf jede von ihnen verweist. Ohne sie wäre der
+    Bericht eine Zahlenreihe, aus der niemand den Grund eines Restes erführe.
+
+(5) Ein Auftrag, der mit einem Fehler abbricht, hält den Lauf nicht an; seine
+    Zeile trägt den Fehlertext, und die Grundlinie rügt ihn. Der Grundsatz der
+    Nichtverwerfung gilt auch für den Massenlauf.
+
+(6) Die Auszählung der Gründe, die bisher in der Befehlszeilenfassung stand, ist
+    in die Pipeline gewandert (Pipeline.zaehleGruende) und wird von beiden
+    verwendet; das Ergebnis (Pipeline.Ergebnis) führt sie fortan mit.
+
+
+Artikel 2
+Der Beispielkorpus
+
+(1) Unter „sampledata/korpus.tsv“ treten einunddreißig Aufträge hinzu, nämlich
+    dieselben, die die Akzeptanzprüfungen fahren, nebst den Entwürfen, den beiden
+    Beschlussempfehlungen und einem Stichtagsfall.
+
+(2) Drei Aufträge tragen mit Absicht hohe Reste: Bei den Beschlussempfehlungen und
+    bei Rheinland-Pfalz schreibt die Vorlage eine ältere Fassung fort als die
+    eingesetzte Stammfassung, weshalb deren Zieltexte nicht vorkommen. Sie sind
+    gleichwohl Wächter — steigen ihre Reste, so hat sich etwas verschlechtert.
+
+(3) Die Grundlinie („sampledata/korpus-grundlinie.tsv“) hält den Stand dieses
+    Tages fest. Sie und die Auftragsliste sind eigene Arbeit; ihr Vermerk steht in
+    der Zuordnungsdatei (REUSE.toml) und nicht als Kopfzeile in der Datei, weil
+    eine neu gesetzte Grundlinie ihn sonst verlöre.
+
+(4) Das Skript „deploy/korpuslauf.sh“ stellt das Erzeugnis her, falls es fehlt,
+    fährt den Lauf und legt Bericht, Synopsen und Übersicht in „target/korpus“ ab.
+
+
+Artikel 3
+Prüfung
+
+(1) Der Korpuslauf wird mitgeprüft (KorpusberichtTest): Kein Auftrag darf
+    scheitern, und keine Kennzahl darf hinter die Grundlinie zurückfallen.
+
+(2) Die Rügeregel selbst wird für sich geprüft — dass der Fortschritt
+    ungerügt bleibt, der Rückschritt in jeder der vier Kennzahlen gerügt wird, ein
+    gescheiterter Auftrag auffällt und ein aus dem Lauf verschwundener ebenfalls.
+
+(3) Dass die Liste vollständig gelesen wird, ist eigens geprüft: Anmerkungszeilen
+    werden übergangen, „-“ heißt „nicht angegeben“, mehrere Hefte werden durch
+    Komma getrennt, und der Stichtag wird als Datum gelesen.
+
+
+Schlussbestimmung
+
+Die vorstehenden Änderungen sind durch die vollständige Prüfung (mvnw verify,
+vierhundertdreiundvierzig Testfälle) und durch die Lizenzprüfung (reuse lint,
+zweihundertvierzehn von zweihundertvierzehn Dateien) bestätigt worden. Die
+Rügeregel ist überdies am ganzen Korpus erprobt worden: Eine um eins verschärfte
+Grundlinie führt zur Rüge „UWG-BGBl: angewandte Befehle 19 statt 20“ und zum
+Rückgabewert 3.
+
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+ Fassung vom 28. August 2026 (erste Fassung des Tages),
  zuletzt geändert durch die am 28. August 2026 vorgenommenen Änderungen
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